Seit einigen Tagen hängen in Aachen Plakate mit den wichtigsten regionalen Notrufnummern zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt. Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt mit:
Angesichts des Lockdowns und der näher rückenden Feiertage würden Expertinnen und Experten befürchten, dass die Gewalt in einigen Familien wieder zunehmen könnte. Die Helferinnen und Helfer verfügen über einschlägige Erfahrungen, nach denen es gerade zum Fest des Friedens und der Liebe in den Wohnungen Schläge hagelt für Kinder und Frauen.
„Um zumindest die Information zu verbreiten, wohin man sich im Notfall wenden kann, haben wir ungefähr 250 Plakate im gesamten Aachener Stadtgebiet an die Stromkästen hängen lassen“, begründet Sabine Bausch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aachen, die Aktion.
Das Gleichstellungsbüro reagiert auf die Befürchtungen, dass insbesondere während der Weihnachtszeit häusliche Gewalt zunimmt. Dabei wird angenommen, dass die Corona-Krise und der seit heute (16. Dezember) geltende harte Lockdown dies noch verstärken wird. Gewalt ist übrigens ein Phänomen, das bei armen und wohlhabenden Menschen gleichermaßen stattfindet und auch vom Alter unabhängig ist.
Es ergeht der Aufruf an alle Leserinnen und Leser: „Sollten Sie Gewalt bemerken oder beobachten, können Sie die Person fragen, ob sie Hilfe benötigt und auch die Nummern weiterreichen.“ Wie das konkret gehen soll und was dann genau – nach einem Anruf – geschieht, wurde von der Stadtverwaltung oder der Polizei nicht mitgeteilt.
Wie dem auch sei. Frauenhäuser sind über die Feiertage durchweg erreichbar. Ebenso die nationale Notrufnummer 08000 116016, an die sich von Gewalt bedrohte oder betroffene Personen wenden können.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aachen, Sabine Bausch. Foto: Stadt Aachen/Stefanie Müller
Besoffen durch Würselen fahren, wie bescheuert ist das denn? Foto: Polizei Aachen
Ein 34-jähriger Autofahrer wurde gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Würselen in der Kaisersruher Straße schwer verletzt. Das teilt die Polizei mit.
Der Mann sei in Richtung Marienstraße unterwegs gewesen, als das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und gegen einen geparkten Pkw knallte. Wie sich später herausstellte, war der Fahrer sehr betrunken. Mit ihm im Auto war ein 10-jähriger Junge, und ich kann mit Worten nicht beschreiben, wie ich Leute verachte, die sich zu einer „Trunkenheitsfahrt“ auch noch ein Kind ins Auto laden.
Der 10-Jährige blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt, teilt die Polizei mit. Der 34-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Er stand zum Unfallzeitpunkt – wie erwähnt – unter Alkoholeinfluss, ein erster Test zeigte einen Wert von über zwei Promille an.
Das Verkehrskommissariat ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Ich hoffe auf eine fette Strafe und einen Besuch des Jugendamtes bei den Eltern des Kindes, damit denen mal erläutert wird, was einem 10-jährigen Kind zugemutet werden kann und was nicht.
Die Stadtbibliothek in der Couvenstraße, die Stadtteilbibliothek Haaren und das Depot Talstraße, die Nebenstellen in Bildchen, Kornelimünster, Oberforstbach und Walheim sowie der Bücherbus sind nun doch von der aktualisierten Coronaschutzverordnung betroffen.
Vom 16. Dezember bis voraussichtlich einschließlich 10. Januar ist die Stadtbücherei in Aachen geschlossen.
Alle ausgeliehenen Medien werden automatisch verlängert. Das teilte die Pressestelle der Stadt heute mit.
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Vorerst noch etwas Musik: California Girl
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Die Wochenmärkte an Heiligabend und Silvester finden in Aachen wie geplant statt, enden allerdings schon um 12 Uhr. An den beiden Weihnachtsfeiertagen am Freitag, 25. Dezember, und Samstag, 26. Dezember, fallen die Wochenmärkte dagegen ersatzlos aus. Gleiches gilt für die Wochenmärkte am Freitag, 1. Januar 2021.
Über die Termine und Zeiten der Wochenmärkte informiert die Stadt Aachen auch per Newsletter, den man auf www.aachen.de (Suchbegriff „Wochenmärkte“) abonnieren kann.
Ab Mittwoch sind die Geschäfte zu, nur Lebensmittel-Läden und Apotheken sollen geöffnet bleiben. Frisöre und Baumärkte sollen, soweit jetzt bekannt, ebenfalls geschlossen werden. Die Pandemie stellt gerade alles auf den Kopf. Der Stillstand, den die Franzosen noch viel krasser erleiden als wir hier in Deutschland, soll bis mindestens 10. Januar dauern.
Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt am heutigen Montag, 14. Dezember, genau 413 mehr nachgewiesene Fälle als am Freitag, 11. Dezember. So darf das nicht weitergehen, das private und das öffentliche Leben wird zum 2. Mal in diesem Jahr „heruntergefahren“.
Vorerst bis 10. Januar. Da niemand etwas Ähnliches je erlebt hat, ist es nicht gerade leicht, zu planen. Die Politik muss sich Vorwürfe von allen Seiten gefallen lassen, den einen ist der Lockdown nicht hart genug, die anderen verweisen auf ihre Hygiene-Konzepte und finden alle Maßnahmen übertrieben und ungerecht.
Die Geschäftswelt schließt offenbar eine Verlängerung der Maßnahmen über den 10. Januar hinaus nicht aus und möchte insbesondere nicht auf Bergen von Winterklamotten sitzen bleiben. So kommen jetzt Verbraucherinnen und Verbraucher in den Genuss rasant abgestürzter Preise. Etliche Aachener*innen haben heute schon zugeschlagen, die Straßen in der Innenstadt waren aber viel leerer als sonst.
Die Mayersche Buchhandlung kündigte schon an, am morgigen Dienstag, 15. Dezember, ihre Öffnungszeiten bis 24 Uhr auszudehnen. Desgleichen werden die Frisöre einen Marathon hinlegen. Haare schneiden von 7 bis 23 Uhr.
Die Stadtbibliothek in der Couvenstraße ist während der Weihnachtsferien grundsätzlich planmäßig geöffnet ist geschlossen. Das Haus ist entgegen anderen Meldungen nicht nur an den Feiertagen am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. und 2. Januar 2021 geschlossen, sondern auch schon ab dem 16. Dezember, so wurde mitgeteilt.
Die Stadtteilbibliothek Haaren sowie die Nebenstellen in Bildchen, Kornelimünster, Oberforstbach und Walheim öffnen ihre Türen in den Weihnachtsferien nicht. Die Stadtteilbibliothek Depot ist auch geschlossen. Der Bücherbus fährt seine Haltestellen in den Weihnachtsferien nicht an.
Die Kommunalpolitik muss ihre Themen ebenfalls auf kleiner Flamme kochen. Der Stadtrat scheint sich am Mittwoch, 16. 12., treffen zu wollen, verschiedene Ausschüsse fallen jedoch aus. Schulen und Kitas sind ein Problemfeld für sich, was man heute sicher zu wissen glaubt, ist morgen schon nicht mehr wahr.
Ab sofort alles für die Hälfte.
Nicht wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sondern wegen der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Abholtermine der Abfallsammlung im Stadtgebiet. Statt Montag, 21. Dezember erfolgt die Abfallsammlung bereits am Samstag, 19. Dezember. Der Abholtermin am Dienstag, 22. Dezember, wird auf Montag, 21. Dezember, vorverlegt. Die weiteren Abholtermine innerhalb dieser Woche verschieben sich dementsprechend alle um einen Tag nach vorne.
Sieht heftig aus und war es leider auch. Foto: Polizei Aachen.
Im Rahmen eines Einsatzes kam es, wie die Polizei mitteilt, zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Streifenwagen, bei dem alle eingesetzten Polizisten schwer verletzt wurden.
Die Polizei erreichten gegen 21 Uhr am vergangenen Samstag zahlreiche Notrufe über eine größeren Schlägerei im Bereich des Westbahnhofs. Aus diesem Grunde schickte man umgehend mehrere Streifenwagen aus dem gesamten Innenstadtbereich zu dem angegebenen Ort.
Einer der Einsatzwagen kam von der Lochnerstraße, andere Kollegen näherten sich von der Junkerstraße. An der Kreuzung der beiden Straßen kam es dann zu dem Unglück. Beide Streifenwagen stießen zusammen, als sie mit Blaulicht und Einsatzhorn gleichzeitig in Richtung Turmstraße fahren wollten.
Alle fünf Insassen, allesamt Aachener Polizeibeamte, wurden so schwer verletzt, dass sie in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Glücklicherweise besteht keine Lebensgefahr. Die beiden Streifenwagen erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Kreuzung gesperrt.
Die Beteiligten an der Schlägerei konnten indes von weiteren Beamten dingfest gemacht werden. Auch da gab es vier Leichtverletzte. Gegen die Randalierer wurden Strafverfahren eingeleitet.
Wie sieht das Virus eigentlich wirklich aus, das uns seit Monaten die Stimmung trübt? Unten der Mitschnitt eines interessanten Vortrags für alle, die noch nicht aufgehört haben, sich autodidaktisch zu Epidemiologinnen auszubilden. Viele sind es nicht mehr, wollen nur noch klare Anweisungen Was darf ich noch? Was nicht?
Hier die sympathische Dr. Andrea Thorn aus Würzburg:
Danach noch etwas Musik: (wird gerade rausgesucht):
Angesichts von Demonstrationen, die sich gegen die Pandemie-Beschränkungen richten, ist es angebracht, einmal den Blick nach Frankreich zu lenken. Hier wahllos aneinandergereiht einige Vergleiche:
Es fällt auf, dass selbst die Mitglieder der rechtsradikalen Le-Pen-Partei von Anfang an dafür waren, Masken zu tragen. Demgegenüber war bei uns bisher der Befehl „Maske runter“ in jeder Stadt zu hören, wo die Ultrarechten auf die Straße gingen. Bei uns erfanden Corona-Skeptiker sogar Geschichten von Menschen, die angeblich wegen einer Maske erstickt sein sollen.
Die Beschränkungen in Frankreich sind viel härter als in Deutschland. Schon seit Mitte Oktober gibt es dort in den Städten eine nächtliche Ausgangssperre. Man muss sich eine Bescheinigung ausfüllen, wenn man tagsüber nach draußen geht. Masken zu tragen und zwar überall draußen, das ist dort schon viel länger Pflicht als bei uns. Wir erleiden im Vergleich (bisher) viel mildere Einschränkungen als die Franzosen.
Es fällt auch die große Macht auf, die Präsident Macron zweifellos hat. Er kann letztlich allein entscheiden, ob es einen totalen Shutdown gibt, alle Geschäfte geschlossen werden. Quasi von jetzt auf gleich entscheidet er, und eine Stunde später ist alles dicht, kein Oberbürgermeister oder sonstiger „Landesfürst“ kann da was dran ändern. Krass. Absolut sehr krass, das möchte man so lieber nicht erleben. Im Vergleich: Angela Merkel kann genau nichts vorschreiben (würde aber jetzt gerade gern so viel Macht haben).
Wie sonderbar: Angesichts viel milderer Maßnahmen in Deutschland schreien bei uns Leute „Diktatur“ und gehen auf die Straße. Wann gehen die Franzosen zu Tausenden auf die Straße? Wenn es um die Pressefreiheit geht.
Als nach brutalen Einsätzen von Polizisten, die von Bürger*innen gefilmt wurden, die Polizei nicht mehr gefilmt werden durfte, merkten tausende Franzosen, dass ihre Freiheitsrechte beschnitten werden sollten. Das neue Anti-Video-Gesetz liegt seitdem auf Eis.
So kann man noch viel vergleichen. Auffallend ist zuletzt, dass in Frankreich in 2020 bisher deutlich mehr Menschen an und mit Corona gestorben sind als bei uns. Das Land beklagt jetzt 57.000 Tote, s. hier. Bei uns sind es knapp 600 Tote täglich, das sind mindestens zwei Flugzeugabstürze täglich, die wir bisher hingenommen haben. Und übrigens: Bei Flugzeugabstürzen, oder wenn eine Fähre versinkt (jeden Tag eine volle), dann sagt man auch nicht, „ja . . . diese Menschen hatten doch sowieso alle Vorerkrankungen, die hätten sowieso nicht mehr lange gelebt“.
Derartige Sprüche habe ich in Aachen allerdings tatsächlich gehört.
Für mehr Infos: In der neuen Folge der „Lage der Nation“ gibt es ein Interview mit Nadia Pantel, das ihr euch anhören solltet. Außerdem: Folgt dieser Frankreich-Korrespondentin (SZ) auf Twitter.
Aachen hat nicht nur mit Luftverschmutzung zu kämpfen, sondern auch mit Lärm und Lärmbelästigung. Eine Lärm-Karte gibt einen Überblick über die Lärmsituation. Sie macht die zentralen Lärmprobleme und negativen Lärmauswirkungen sichtbar.
Dort, wo besonders hohe Lärmbelastungen vorliegen, muss ein Lärmaktionsplan (LAP) aufgestellt werden. Ziel der Lärmaktionsplanung ist es, schädliche Auswirkungen, einschließlich Belästigungen, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern. Maßnahmen, die kurz- oder mittelfristig oder auch über einen langen Zeitraum umgesetzt werden, sind in den Plan aufzunehmen.
Aus lärmtechnischer Sicht als „ruhige Gebiete“ deklarierte Bereiche der Stadt, die für die Erholung der Bevölkerung einen hohen Wert haben, sollen durch Aufnahme in den LAP deutlich gemacht und vorsorglich vor einer Zunahme des Lärms geschützt werden.
Die Menschen haben in Aachen die Gelegenheit erhalten, an der Lärmaktionsplanung (aktiv) mitzuwirken.
Die Beteiligung der Bürgerschaft erfolgte in Aachen über eine Befragungsaktion mit vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten und freiem Textfeld. Vom 19. 11. 2019 bis 06. 01. 2020 konnten Interessierte über einen Fragebogen ihre persönliche Lärmsituation, aber auch Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung darlegen.
Die Teilnahme war primär online aber auch auf dem Postweg möglich. „Dank intensiver medialer Begleitung konnte eine breite Öffentlichkeit mit ca. 850 statistisch verwertbaren Eingaben erreicht werden“, freuen sich die Lärm-Erfasser der Stadtverwaltung.
Die Ergebnisse wurden gesichtet, abgewogen und bei der Überarbeitung des Lärmaktionsplans berücksichtigt.
Aus dem Bezirk Aachen-Mitte mit seiner hohen Einwohnerdichte und hoher Umgebungslärmbelastung durch Verkehr und Schienenlärm wurden erwartungsgemäß die meisten Eingaben getätigt. Insgesamt gingen Eingaben aus 340 verschiedenen Straßen und Plätzen der Stadt ein.
Die stark befahrenen Straßen im Stadtgebiet und die Bundesautobahnen (BAB) sowie der Bahnverkehr werden als Hauptlärmquellen benannt. Im Innenstadtgebiet werden dabei besonders der Verkehrslärm und der Bahnlärm als belastend wahrgenommen.
Erwartungsgemäß sind im gesamten Stadtgebiet die Bundesautobahnen und die Zugfernstrecken als Hauptlärmquellen mit hoher Belastung für die Bürger auszumachen.
Besonders viele Eingaben zum Verkehrslärm durch die BAB liegen für die Gebiete Driescher Hof, Vetschau und Laurensberg vor. Lärmarten wie Gewerbelärm, Nachbarschaftslärm oder Fluglärm werden dagegen in den durch Verkehrs- oder Schienenlärm weniger belasteten und somit eher leiseren Bereichen der Stadt, insbesondere in den nördlichen und südlichen Stadtbezirken, als Lärmbelästigung bzw. als ruhestörend empfunden.
Da sieht man, wo, also in welchen Straßen genau, es eine Lärmbelästigung oder eine diesbezügliche Anmerkung eines Aacheners/einer Aachenerin gibt. Man sieht, was der Bürger/die Bürgerin genau anmerkt oder moniert und was man von Seiten der Verwaltung eventuell zu tun gedenkt.
Lärm kann Menschen krank machen, besonders in Städten mit einer hohen Einwohnerdichte und einer hohen Umgebungslärmbelastung durch Verkehr.
Die ganze beschissene Pandemie ist zu allem persönlichen Leid, das uns trifft, auch noch teuer für die Stadtkasse. Allerdings nicht sooooo teuer, wie man in der Stadtverwaltung zunächst befürchtet hatte – Bund und Land NRW werden nämlich helfen.
Ein aktuelles Beispiel, wo die Stadt Aachen sich großzügig zeigt: Sie erlässt jetzt den Vereinen die bereits gezahlten Mieten. Dazu müssen die Vereine Anträge einreichen, die allerdings gewissen Ansprüchen genügen müssen.
Der Stadtrat hatte schon im August beschlossen, dass vom 1. März bis zum 31. Dezember den Vereinen und Initiativen die städtische Pacht- und Erbbauzinsen erlassen oder zurückgezahlt werden. Jetzt wurde diese Regelung auch auf bestehende Mietverhältnisse ausgedehnt.
Weniger Steuern kassiert, weniger Gebühren kassiert und gleichzeitig jede Menge Extra-Ausgaben getätigt – das schafft ein Loch in der Kasse der Stadt Aachen von 68,6 Millionen Euro. Aber: Bund und Land werden helfen.
Die Stadtverwaltung teilt mit, dass der Erlass oder die Rückzahlung bereits gezahlter Pachten oder Mieten auf die Höhe der nachgewiesenen pandemiebedingten Schäden begrenzt wird. „Vereine oder vergleichbare Körperschaften müssen einen Antrag an die jeweils entsprechenden Vertragspartner (Gebäudemanagement, Kulturbetrieb, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration sowie Fachbereich Immobilienmanagement) bei der Stadt stellen, um den Erlass oder die Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen beanspruchen zu können.
Einige Zahlen
Aachen kassiert Pandemie-bedingt weniger Steuern, bestimmte Einnahmen (z. B. Gebühren und Eintrittsgelder) entfallen und es gab Extra-Ausgaben, mit denen noch vor einem Jahr niemand gerechnet hatte. Alles in allem rechnet die Kämmerin mit einem Loch in der Kasse von 68.613.700 Millionen Euro.
Es entfallen 29,1 Million Euro auf einen veritablen Steuerausfall. Das versteht jede/r: Gaststätten, Hotels und Veranstalter, die kaum etwas einnehmen, können nicht zur Kasse geben werden. Auch Geschäftsleute, die kaum Umsätze haben, nicht.
4,1 Millionen konnten nicht – wie in früheren Jahren – eingenommen werden, weil VHS, Kulturbetriebe, Eurogress usw. kaum Einnahmen hatten, die Carolus Therme bekommt sogar zu ihrem sonst üblichen Zuschuss noch 5 Millionen hinzu um nicht pleite zu gehen.
In den Kindergärten gab es Beitrags-freie Monate. Die Kitas waren schließlich geschlossen, da wollte man den Eltern nicht auch noch Gebühren abknöpfen. 2,4 Millionen Euro fehlen entsprechend in der Stadtkasse.
Die ASEAG war monatelang mit nur wenigen Bussen unterwegs. Der Verlust im öffentlichen Nahverkehr schlägt mit 9,6 Millionen Euro zu Buche.
2,2 Millionen haben allerlei besondere Schutzmaßnahmen gekostet, die plötzlich erforderlich wurden. Und das sind nur die dicksten Brocken.
Aber – wie bereits erwähnt – werden die Politiker*innen in Berlin und Düsseldorf ihre Kassen öffnen und Geld nach Aachen rüberschieben. Wer an einer ausführlichen Darstellung der Schäden interessiert ist: Auf dieser Seite (Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses) bis ganz unten runterscrollen, dann Anhang 1 anklicken.
Am kommenden Mittwoch, 16. 12., um 17 Uhr wird die Kämmerin Annekathrin Grehling im Eurogress versuchen, den Haushalt für 2021 vorzustellen, wobei es viele Ungewissheiten gibt. Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass Interessierte an der Ratssitzung nicht mehr persönlich im Saal teilnehmen können. Die Sitzung ist gleichwohl öffentlich und wird live ins Eurogress-Foyer übertragen, wo auch Stühle stehen werden. Wer sich in der Einwohnerfragestunde zu Wort melden möchte, wird einzeln in den Europasaal geholt.
Was machst du, wenn du Flugzeug-Caterer bist und nahezu kein Mensch mehr fliegen will oder darf und du auf mehr als 2 Millionen Essensportionen sitzen bleibst? Auf Essen für die Economy-Class und für die Business-Class?
Vor der Frage stand jetzt die Frankenberg GmbH aus Würselen, die gerade in Aachen am Holzgraben 17 – 19 einen Shop eröffnet hat. Dort bieten die einfallsreichen Geschäftsleute und die vielen Köche des Unternehmens eine „internationale Auswahl an leckeren Menüs“ an. Alles, was eigentlich für die Fluggäste von diversen in- und ausländischen Fluglinien bestimmt war, kann mitgenommen werden.
Die Deko passt. Aber: Pleite gehen wie airberlin, das wird das Unternehmen aus Würselen, das jetzt in Aachen am Holzgraben aktiv ist, auf keinen Fall.
Der Laden brummt. Davon konnten wir uns selbst überzeugen, denn wir haben uns mal gleich ein Lachsgericht geleistet und zwei vegane Essen. Die tiefgefrorenen Portionen sind klein und gar nicht teuer.
Soooo richtig megagut hat das Essen im Flugzeug ja noch nie geschmeckt, dafür sind die Umstände, unter denen es serviert wird, zu kompliziert. Aber als Notlösung, wenn sonntags am Abend der Kühlschrank mal wieder leer ist, kann man das Flugzeugessen ruhig mal probieren.
Ein Flugzeug-Caterer verkauft Flugzeug-Essen in Aachen. Guten Appetit.
Kund*innen sollten nicht vergessen, eine Zubereitungsempfehlung mitzunehmen. „Business Class Menüs für Zuhause“ steht da, Schritt für Schritt wird erklärt, was zu tun ist (für alle, die Zuhause fast nie selber kochen).
Ohne Flugticket kommen jetzt also Kundinnen und Kunden in Aachen in den Genuss von indischen, asiatischen und amerikanischen Gerichten. Sogar Suppen sind im Angebot. Das preiswerteste Gericht in der Economy Class ist für 2,50 Euro zu haben, in der Business-Class werden 7 Euro verlangt (bitte selbst rausfinden).
Öffnungszeiten den Ladens in Aachen: montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 14 Uhr.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, sich Essen (fertig zubereitet) abzuholen in Aachen. Hier baut in Kürze Uschi Ronnenberg ein Verzeichnis von Abhol- und Liefer-Möglichkeiten im PLZ-Gebiet 52xxx. http://take-away.unser-aachen.eu
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).