Vor einigen Jahren stand ich neben Vertreter*innen aller anderen Ratsfraktionen auf einem Podium zum Thema Radverkehr, ausgerichtet vom Zeitungsverlag. Und die Eröffnungsfrage an alle Teilnehmer*innen war, was die eine Sache wäre, die wir jeweils für den Radverkehr tun würden, wenn wir morgen per Dekret eine Entscheidung in Aachen vorbei an Rat, Mobilitätsausschuss und Verwaltung durchsetzen könnten.
Meine Antwort damals war in etwa „Den Templergraben für PKW sperren!“. Nun ist seitens der Politik seitdem leider nicht viel passiert. Aber dankenswerterweise haben Fridays 4 Future und der Radentscheid Aachen von außen so viele Impulse gegeben, dass sich inzwischen tatsächlich mal etwas bewegt in der Verkehrspolitik in dieser Stadt. Und das alte Thema der Schleifenerschließung wird endlich wieder diskutiert. Woanders weiterlesen.
Es folgt hier: Warum gibt es Wahlwerbung? Zu was ist diese gut?
Der Hangeweiher selbst und das nach ihm benannte Schwimmbad sowie der Park sind fein herausgeputzt. Wer dort länger nicht mehr war, wundert sich. Dort glänzt sozusagen alles in Neu, ein Besuch lohnt sich.
Wir erinnern uns: Ende November 2019 hatte die Stadt den Stöpsel gezogen und das Wasser vom Weiher abgelassen. Der Überlauf (neben dem Tretbootverleih) musste nämlich inspiziert und reparierte werden. Dazu mussten auch die Fische – darunter einige dicke Brocken – die Koffer packen und für eine Weile in zwei andere Aachener Weiher umziehen, eine äußerst spektakuläre Aktion des hiesigen Angelsportvereins, hier schön fotografiert von einem Kollegen.
Eine Woche dauerte es Ende 2019, den Weiher leerlaufen zu lassen. Aus dem Weiher bekommen (nebenbei gesagt) diverse Aachener Innenstadtbrunnen ihr Wasser – sofern es in der Innenstadt ankommt, einige Leitungen sind nämlich alt und etwas porös. Die porösen Stellen zu finden, das ist auch nicht jedes Mal leicht, sehr mühsam.
Was man damals alles im Hangeweiher gefunden hat . . . ihr möchtet es nicht wissen (z. B. Tresore, Fahrräder, hunderte Flaschen). Mittlerweile sind alle Reparaturen erfolgt, der Weiher ist wieder vollgelaufen (gespeist aus den drei Bächlein Kannegießerbach, Paunelle und Klotzweiderbach). Die ausquartierten Fische sind aus dem Westparkweiher und dem Kupferbach-Stausee zurück transportiert worden.
Der Bootsverleih hat wieder geöffnet, und man bekommt einen leckeren Kaffee in dem Kiosk. Wie man sieht, kann man dort sitzen und stundenlang entspannen. Achtung: Kein WLAN vorhanden.
Das Freibad ist offen, allerdings muss man mit Abstand ins Wasser gehen. Darüber informieren im Netz z. B. diese Seite und die Stadtverwaltung. Und vor Ort die Bademeister. Achtung: Die Bestimmungen werden Zug um Zug verändert/gelockert.
So sah der Hangeweiher vor einem halben Jahr aus: nichts als schwarzer Schlamm. Foto: Archiv
Mehr Farbe im öffentlichen Raum, das wäre ja eigentlich auch nicht schlecht. Mehr über die Bedeutung der Farben, z. B. hier: https://designlovr.de/magazine/e/welt-der-farben-bedeutung-design/ Die neue Trendfarbe in der Mode soll jedenfalls Barolo sein, das ist ein Rot, das in Braun übergeht. Na ja, Herbst eben.
Diese neue Brücke befindet sich im Frankenberger Viertel – von der Viktoriaallee aus gesehen hinter der Herz-Jesu-Kirche. Unten sieht man ein Stückchen vom Vennbahn-Radweg. Zwecks Gestaltung des Tunnels könnte die Stadt eine/n Graffiti-Künstler*in beauftragen oder einen Wettbewerb veranstalten.
Einmal auf dem Vennbahnweg unterwegs, sieht man in Brand rechts des Weges plötzlich eine große Baustelle.
In Brand wird eine Wohnanlage gebaut, der Bartholomäushof.
Eine Wohnanlage in Hofform soll das werden, also mit Innenhof nur für die Bewohner. Wohnungen im Erdgeschoss bis zur 3. Etage haben eine Größe von 45 bis 130 Quadratmetern. Wer mehr wissen will, hier nachsehen. Planung: das Aachener Büro KadawittfeldArchitektur.
Der Vennbahnweg (einer der längsten Bahntrassen-Radwege Europas, führt auf 125 km durch 3 Länder) ist auf seinem Aachener Teil sonntags voller Menschen, die spazieren, sitzen auf Bänken, wandern, fahren Roller und Fahrrad, sind auf Rollschuhen und Inlineskates unterwegs. Es ist echt voll, aber es geht. Man fragt sich, wie eine in Teilen so Fahrrad-feindliche Stadt einmal so einen idealen Fahrradweg einrichten konnte? Das muss zu Jürgen Lindens Zeit gewesen sein, der hatte ja in einer Woche so viele Ideen für Aachen wie der jetzige Oberbürgermeister in einem Jahr nicht hat.
Wie auch immer: der Vennbahnweg ist ein Prachtstück.
„. . . sind an der Leine zu führen“. Diese Formulierung! Kann man da nicht mal schreiben: „Hunde bitte an der Leine führen“ ? Aber nein, dieser harsche Ton muss es sein. Warum, das weiß kein Menschen. Sprache im Kasernenhof-Ton.
So einfach wie genial. Nervenden und intellektuell unterbelichteten BILD-Zeitungs-Heinis auf ihre Anfrage nach Beantwortung von komplizierten Fragen, die innerhalb von einer Stunde beantwortet werden sollten, zu antworten. „Ich habe Besseres zu tun.“
Es bewahrheitet sich: Das Geniale ist in gewisser Weise zugleich einfach. Weniger ist mehr. Das haben viele Menschen in Deutschland sogleich verstanden, dass da ein besonderer Mensch seine Stimme (via Podcast) erhebt.
Jetzt hat eine Band eine Ode an Christian Drosten eingestellt. Die singen: „Für Aluhüte bin ich grauenhaft, für alle anderen der Chuck Norris der Wissenschaft.“ – Hier ein schönes Interview.
Es wird Zeit, dass der Professor aus dem Urlaub zurückkommt.
Will, dass wir klüger werden und will, dass wir nicht sterben: der Charité-Virologe Professor Christian Drosten.
Wie er von der BILD-Zeitung regelrecht verfolgt wurde, ist eine Sauerrei. Ich bin sicher, sie wollten eine Homestory mit ihm machen und er hat abgelehnt. Solche Typen „rächen“ sich dann.
Von einer neuen „Strahlenbelastung für Aachen“ ist in einer Petition die Rede, die dieser Tage vielen Aachener Bürgerinnen und Bürgern zugemailt wurde. Man soll diese Petition unterschreiben, steht da.
Die „Petition zum neuen Mobilfunkstandard“, 5G, enthält lauter Unwahrheiten und handelt – wie erwähnt – von angeblich gesundheitlich bedenklicher Strahlenbelastung. Dabei ist mit 5G genau das Gegenteil der Fall, die Strahlung wird mit 5G niedriger.
Die Technikfeindlichkeit kann einen wirklich traurig machen, und es ist schade, dass es in Deutschland, dem Land der Erfinder und Ingenieure, jemals dazu kommen konnte. Offenbar folgt auf jahrzehntelange hemmungslose Technik-Begeisterung jetzt das genaue Gegenteil. So geht es von einem Extrem ins andere. Die Petition werde ich nicht unterschreiben und auch nicht weiterverbreiten.
Zu dem Vorgang schreibt Matthias Achilles, Kandidat der Piratenpartei für den Rat der Stadt Aachen:
Nein, ich möchte keine Petition gegen digitalen Infrastrukturausbau in Aachen unterschreiben. Es gibt nach meinem besten Wissen keinen Zusammenhang zwischen Gesundheitsproblemen und einer normalen Mobilfunknutzung. Ja, 5G benötigt mehr Basisstationen, die aber jeweils mit weniger Leistung senden. Und die höhere Energiedichte bei höheren Frequenzen führt lediglich dazu, dass diese elektromagnetischen Wellen stark gedämpft werden und nicht merklich in einen menschlichen Körper eindringen können.
Nach Einbrüchen ist manchmal beim Blick ins Internet die Überraschung groß. Nicht selten landet nämlich Diebesgut auf Online-Marktplätzen. Dann treten Diebe als Online-Händler auf.
Auf einer Verkaufsplattform im Internet erkannte auch ein Mann aus Aachen sein gestohlenes Fahrrad wieder. Er informierte die Polizei und vereinbarte mit dem Verkäufer einen Übergabetermin.
Am gestrigen Abend (8. Juli), so teilt die Polizei mit, gegen 19 Uhr kam es zu dem vereinbarten Treffen, bei dem der einschlägig bekannte Tatverdächtige (30) von der Polizei festgenommen werden konnte. Bei Durchsuchungen fanden die Beamten bei ihm noch Drogen, Bargeld und diverse andere gestohlene Gegenstände.
Da der Tatverdächtige zum Treffen mit dem Pkw angereist war und offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinwirkung stand, entnahm ihm ein Arzt auf der Wache auch noch eine Blutprobe. (fp)
Einst gab es noch Hühnerdiebe (s. Foto). Heute – in der zeitgemäßen Variante – sind es Fahrraddiebe, die auf sich aufmerksam machen. Diebe nerven. Aber: Die Branche stirbt nicht aus. Foto: Archiv
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Die „Initiative Cyclerid“, von der noch nie jemand was gehört hat, hat einen Negativ-Preis verliehen, an Aachen natürlich, sonst würde ich hier nicht berichten. Es ist ein Preis für am wenigsten fahrrad-freundliche Städte.
Die Initiative verleiht Jahr für Jahr den „Pannenflicken“ in Gold und Silber. Aachen hat jetzt Silber gemacht. Die Initiative bemängelt, dass in Aachen vielfach Radfahrer*innen auf Streifen fahren müssen – genau zwischen rechts parkenden Pkw und links fahrenden Pkw. Das ist gefährlich und wird nicht ganz zu Unrecht kritisiert, die Initiative schreibt auf ihrer Homepage:
Aachen sticht nicht außergewöhnlich aus der Grupppe derjenigen Orte hervor, die Schutzstreifen oder Radfahrstreifen ohne Sicherheitsstreifen zu Parkständen anlegen oder Mindestmaße kombinieren. Sie hätten alle einen Preis verdient.
Was Aachen aus dieser Gruppehervorhebt ist die relative Gefährlichkeit.
Der Templergraben scheint relativ stark befahren und die Parkwechselfrequenz ist hoch. Das bedeutet ein hohes Risiko von Unfällen gegenüber den anderen Nominierten. Wobei auch Bamberg nicht mit Fahrradunfällen spart; ein direkter Vergleich mit Aachen war aber nicht möglich, da sich NRW nicht am Unfallatlas unfallatlas.statistikportal.de beteiligt.
Ein weiterer Grund für Aachen: Die Stadt weiß offenbar, wie man sichere Straßen plant (von der RTWH), belässt aber hier eine Gefährdung.
Nebenbei: Eine Untersuchung der TU Dresden zeigt, dass Radfahrstreifen und Schutzstreifen nur dann attraktiv für Radfahrer sind, wenn sich daneben keine Parkplätze befinden. Ob ein Sicherheitsstreifen vorhanden und wie breit er ist, das spielt für die Attraktivität eine untergeordnete Rolle. Eine attraktive, den Radverkehr fördernde Radverkehrsanlage sieht anders aus als diese Aachener Straße.
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Mal ganz was anderes: Wer in diesen Tagen vor seinem Rasen steht und auf Klee oder Gänseblümchen blickt, der fragt sich vielleicht, wie der ALRV das immer schafft, den Rasen zum Reitturnier so perfekt hinzukriegen. Hier erfahrt ihr, welche Anstrengungen diesbezüglich vom ALRV unternommen werden. Lesenswert.
Und da wir schon mal beim Sport sind, hier was zum Golfen in Aachen, vom besten Reporter in Deutschlands westlichster Ecke: Bernd Müllender.
Es gibt in der StädteRegion nunmehr 2010 (bekannte) positive Fälle, davon 999 in der Stadt Aachen. 1900 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund (Folgeschäden offenbar nicht registriert).
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt jetzt bei 99. Hinzugekommen ist ein 68-jähriger Mann. Damit sind aktuell 11 Menschen in der StädteRegion nachgewiesen infiziert. Die nächsten Zahlen werden (z. B. auf der Seite der Stadt Aachen) am Freitag, 10. Juli, veröffentlicht.
Notfall-Szenario: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde eine Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten.
In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 1,08.
Einreiseverordnung: Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Eine Freitestung ist als Selbstzahlerleistung bei den Hausärzten und der StädteRegion Aachen möglich. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man unter der Adresse https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete.
Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241-51985300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden.
Corona-Warn-App: Die Krisenstäbe weisen auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet:
Soziale Kontakte sind sofort zu reduzieren und die Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken besonders zu befolgen.
Man soll umgehend Kontakt mit dem jeweiligen Hausarzt aufnehmen und sich testen lassen. Darauf hat jeder mit dieser Risikomeldung einen Anspruch, auch ohne Symptome.
Das Gesundheitsamt ist schnellstmöglich unter Tel: 0241/5198-5300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de zu kontaktieren. Hier werden auf den jeweiligen Einzelfall bezogen die weiteren Maßnahmen besprochen.
Wichtiger Hinweis: Das Gesundheitsamt kann keine technischen Fragen zur Corona-Warn-App beantworten! Dazu kann man sich an die bundesweite Hotline unter 0800-7540001 wenden.
Corona-Schutzmaßnahmen: Die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVo) wurde am 7. Juli aktualisiert. Die Regelungen sind im Wesentlichen unverändert und gelten bis zum 16. Juli 2020. Große Festveranstaltungen sind nunmehr bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die Regelungen sind auf der Homepage der Stadt Aachen nachzulesen: www.aachen.de/corona
Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen weiterhin eingehalten werden müssen. Dies gilt auch für das Verhalten am Arbeitsplatz, da besonders hier die Gefahr besteht, dass Teile der Belegschaft bei Nicht-Beachtung in Quarantäne geschickt werden müssten. Die Krisenstäbe in von Stadt und StädteRegion bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist unter 0241/510051 Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.
Eisdiele in Brand: Eingang, Ausgang, Maskenpflicht. Dort haben Appelle an das Verantwortungsbewusstsein gefruchtet. (Foto ausgetauscht. Hier war zuvor ein anderes Foto.)
Tradition und Brauchtum finden vielfach Ausdruck im Aachener Stadtbild. Zum Beispiel auf der Trierer Straße in Brand – eine Arbeit von Bonifatius Stirnberg: Frau mit Kinderwagen, darin drei Kinder, ein Kind auf ihren Schultern. Tja, wer sowas gerne sieht . . . der stellt sich demnächst auch noch eine Schängchen-Plastik auf. Ein entsprechender Verein hat sich längst gegründet.
Wenn einem Brauchtumsverein die Pleite droht, weil wegen Corona bestimmte Einkünfte (z. B. von Festen) wegfallen, gibt es Hilfe von der Landesregierung. Dazu wird (leicht gekürzt) von offizieller Seite mitgeteilt:
Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die mit Heimat, Tradition und Brauchtum zu tun haben, sollen zur Überwindung eines Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen (NRW) einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Die Pleite muss durch die Corona-Krise verursacht sein und die Existenz gefährden.
Es geht um: „Existenzgefährdung in Form einer drohendenZahlungsunfähigkeit“, so steht in der Mitteilung. Und weiter nochmals: „Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage, beziehungsweise der finanzielle Engpass muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernden Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.“
Ein Beispiel: Vereine erzielen bei Festen oder durch zeitweise Vermietung oder durch Eintrittsgelder zwischen März und August regelmäßig Erlöse, die zur Deckung laufender Kosten zwingend erforderlich sind. Kann der Wegfall dieser Erlöse aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgeglichen werden, kann der Betrag gefördert werden, der zur Deckung unvermeidlicher laufenden Kosten erforderlich ist.
Will Olli Kahn in Aachen Oberbürgermeister werden? Der alte Perfektionist und Titan. Der dürfte wenig geeignet sein für die Arbeit im verträumten Aachener Rathaus, wenn man an seine ganzen Wutanfälle denkt.
Obwohl, seine Antwort von 2003 könnte 2020 noch mal passen: Dann antwortet er auf die Frage eines Reporters, was dem FC Bayern den Aachener Ratsleuten fehlt, wieder: „Eier!“
Beim 2. Blick sieht man natürlich: Mathias Dopatka ist das, der da für die SPD ins Rennen um den Oberbürgermeisterposten geht. Und der sieht auch echt frischer aus als der olle Olli. Kein Wunder, ist ja auch über 10 Jahre jünger.
Mathias Dopatka und seine stylische schwarz-weiße Wahlwerbung sind übrigens nichts für alte Männer. Wer immer auf Facebook nur nach rückwärts denkt, mag keine Querdenker, Vordenker und sonstigen denkfreudigen Menschen. „Immer alles so machen wie immer“, ist natürlich auch ein Wahlkampflebensmotto.
Die Wahlwerbung beschäftigt die Fantasie, heute glaubte jemand, darauf den Christian Lindner (FDP) zu erkennen. Wie das? Ist etwa jeder Mann ein bisschen Mathias Dopatka? Lindner jedenfalls würde auch dauernd nach unten gucken wie der SPD-Oberbürgermeister-Kandidat auf der Werbefläche. Und da könnte man die beiden schon mal verwechseln.
Na gut. Olli Kahn oder Christian Lindner. Wer Mathias Dopatka ist, lässt sich nicht ermitteln, wir wissen es nicht. Aber eine Frage muss doch zu klären sein: Worüber lacht der Mann auf dem Plakat?
Ich gebe die Frage an die Community. Zwinkersmiley
Für die Fraktion der Piraten im Rat bin ich Mitglied im Bürgerforum. Das tagt zwar nur alle zwei Monate, ist aber ein wichtiges politisches Gremium in Aachen. Denn im Bürgerforum können sich die Bürger*innen mit allem, was sie gut oder schlecht finden in Aachen ausführlich zu Wort melden, und die Politik muss sich damit befassen.
Wie es bisher war: Das Bürgerforum tagt (nach einer kleinen Neuorientierung vor 2 Jahren) genau in dem Ortsteil, wo die Bürger*innen gerade die meisten Probleme haben. Oft trifft man sich dann in der jeweiligen OT oder in der Aula der Schule im Viertel, für jeden fußläufig zu erreichen.
Es kommen immer zwischen 70 und 300 Personen, die sollen nicht nur zuhören, die sollen zu Wort kommen und mal richtig sagen, wo sie der Schuh drückt. Wie der Name sagt: BürgerFORUM.
Vor der Sitzung plaudert man mit den anderen Politikern, mit den Verwaltungsleuten, mit den Bürger*innen. Tags zuvor habe ich schon jedes Mal die Örtlichkeit aufgesucht und geschaut, wieso die Probleme gerade da so groß sind.
Nach dem sogenannten Shutdown ( der kein richtiger Shutdown war) gab es bisher zwei weitere Sitzungen des Bürgerforums. Die eine fand nicht etwa vor Ort statt, sondern im Eurogress. Hier hieß die Devise: Abstand, Abstand, Abstand. Es kamen nur 20 bis 30 Bürger*innen. Bei den Themen, die wir behandelt haben, wären es normalerweise bestimmt 100 gewesen. Da bin ich sicher.
Blick in die Schlossstraße. Klarer Fall für das Bürgerforum, denn hier müssen die Anwohner darüber reden, dass Platz für Lieferwagen zum Be-und Entladen von Geschäften fehlt. Außerdem gibt es zu wenig Fahrradbügel.
Die nächste Sitzung fand dann wieder vor Ort statt, nämlich in Eilendorf am Bürgerhaus im Freien. Da flogen die Aerosole schnell weg, dort hat sich bestimmt niemand angesteckt, so vermute ich. Es flogen anfangs auch die Unterlagen weg, die waren aber flott wieder eingesammelt. Ich frage mich, warum im Juni nicht alle Sitzungen im Freien stattfanden, das Wetter hätte dies zugelassen. Es störte dort auch niemand, und verstehen konnte man sich in großer Runde ebenfalls gut.
Zurück zur Sitzung im Eurogress. Die Menschen, deren Straße eventuell umbenannt wird (Arthur-Kampf-Straße), haben sich z. B. gar nicht ins Eurogress getraut. Das ist extrem schade, ist es doch das oberste Prinzip des Bürgerforums, dass hauptsächlich Betroffene sprechen sollen. Ich fand schlecht, dass die Entfernungen im Eurogress zwischen den Menschen so groß sein müssen. Man konnte gar nicht mehr erkennen, welchen Gesichtsausdruck eine/r beim Sprechen macht. Für mich gehört das zu einer gelingenden Kommunikation dazu.
Wie soll es weitergehen? Ich möchte unbedingt, dass das Bürgerforum vermehrt von Menschen unter 40 als Medium benutzt wird, um in Aachen mit der Politik ins Gespräch zu kommen. Es werden dort zwar insgesamt auch junge Leute vorstellig (wg. Skater//eSport//OTs). Aber das könnten ruhig noch mehr werden.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).