Am Thema Mobilität kommt derzeit keine/r mehr dran vorbei

Das Thema der Woche: Zu viele Autos in unseren geschrumpften Städten. Böhmermann singt und fragt sich, warum er mit seinem SUV in Köln-Ehrenfeld keinen Parkplatz findet. Ziemlich lustig.

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Zur Einweihung der neu markierten Fahrradstraßen der Rad-Vorrang-Route Brand bildet sich am heutigen Samstag, 18. September, in Brand ein Fahrradkorso. Wer mitfahren möchte, komme um 10.30 Uhr zum Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99.

Von dort startet der Korso und kommt gegen 11.30 Uhr am Brander Marktplatz an.

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Auf dem Templergraben, vor dem RWTH-Hauptgebäude.

Fernab von Brand, nämlich im Reallabor auf dem Templergraben, geht es etwas später (Sam., 18. September, 16 bis 17 Uhr) um die Audimax-Kreuzung (Turmstraße/Wüllernerstraße). „Die Audimax-Kreuzung – ein zukunftsfähiger Stadtraum?“ lautet die Frage, die behandelt wird.

Im Sommersemester haben sich RWTH-Studierende der Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen mit der „Audimax-Kreuzung“ und ihrer Umgebung auseinandergesetzt. Dabei gewonnene Erkenntnisse und entstandene Entwürfe werden im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt und von Beteiligten und Expert*innen gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.

Moderation:

Fabian Schröter, Studierender RWTH, Uni.Urban.Mobil. 

Teilnehmende:

Prof. Christa Reicher, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen, RWTH

Isabel Strehle, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung, -planung undMobilitätsinfrastruktur, Stadt Aachen

Lars Eikmanns, Studierender RWTH und Teilnehmer Lehrmodul Audimax-Kreuzung

VeranstalterUni.Urban.Mobil.

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Am Sonntag, 19. September, von 15 bis 17 Uhr findet die Podiumsdiskussion Nachhaltige, partizipative Stadtentwicklung statt. Lokale Akteure aus Ehrenamt und Verwaltung setzen Impulse für die anschließende Diskussion mit dem Publikum. Die Leitfrage lautet, wie Menschen ihre Stadt aktiv mitgestalten können unter dem Leitbild einer nachhaltigen, partizipativen Transformation.

Moderation:

Felix Khamphasithivong, Uni.Urban.Mobil.

Vortragende:

Joscha Wirtz, Soziokulturelles Zentrum in der Mefferdatisstraße

Dr. Daniela Karow-Kluge, Citymanagement Stadt Aachen (Stärkung der Bürger*innenpartizipation in Aachen)

Linus Offermann, AWO Quartiersentwicklung Burtscheid, Verein zur Förderung des Ehrenamtes Aachen (Politisches Empowerment und Beteiligung im Quartier)

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, Stadtverwaltung Aachen

Veranstalter: Uni.Urban.Mobil.

Derzeit kommt man in Aachen am Thema Mobilität nicht vorbei: Auch die Stadtbibliothek in der Couvenstraße leistet anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche ihren Beitrag. Foto: Stadtbücherei Aachen

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen der Europäischen Mobilitätswoche 2021 gibt es auf folgender Internetseite: www.aachen.de/emw

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. . . wenn es mit Berlin nicht klappt . . .

Einen Tag vor der Bundestagswahl, am Samstag, 25. September, kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Aachen. Genauer: Sie kommt um 11 Uhr nach Burtscheid zu Armin Laschet (CDU), der ja Burtscheider ist und tags drauf zum Bundeskanzler gewählt werden will.

In Aachen gesehen. Glaubt man den Prognosen, so wird Laschet nicht unser nächster Bundeskanzler.

Schon vor der Landtagswahl 2017 hat Merkel ihren Parteifreund in Burtscheid besucht – zwecks Unterstützung. Es gab einen Riesenauftrieb. Und mit der Wahl hat es danach ja auch geklappt: Laschet wurde Ministerpräsident, Rot/Grün wurde abserviert.

Eigentlich hat damals nicht Laschet gewonnen, sondern Hannelore Kraft und ihre grüne Schulministerin (Name entfallen) hatten verloren. Ihre Politik war durch und durch – besonders was die Schulen betrifft – grottenschlecht und den Familien nicht mehr zuzumuten. Seitdem regiert in NRW eine CDU/FDP-Koalition, diverse Schulexperimente wurden rückgängig gemacht. Gut so.

Ob der Besuch von Angela Merkel am übernächsten Samstag den gewünschten Erfolg bringt? Möglich ist alles denn alles ist offen. Angeblich wissen 40 Prozent der Wähler*innen noch nicht, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen.

Diejenigen die Laschet wählen wollen, werden ihn vergebens auf dem Wahlzettel suchen. Er steht (links) nirgendwo drauf, möchte über den Spitzenplatz auf der Liste in den Bundestag gelangen. Ob das klappt, kann man am Wahlabend im Eurogress, Monheimsallee, erleben. Dort laufen alle Wahlergebnisse ein.

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Hier geht es um deine Gesundheit: Wie Aachen gesünder werden kann

Bei der Europäischen Mobilitätswoche 2021, die gerade in Aachen läuft, gibt es so viele Veranstaltungen, dass man beinah den Überblick verliert. Nicht verpassen sollte man bei der Menge der Angebote eine Diskussion, bei der es um unser aller Gesundheit geht. Fachleute haben bemerkt, dass die Luftverschmutzung in den Städten uns in einem Ausmaß schadet, das gefährlich werden kann oder es sogar schon ist.

Am Wochenende gibt es im Reallabor am Templergraben mehrere interessante Veranstaltungen. Am heutigen Freitag geht es um die durch Luftverschmutzung bedrohte Gesundheit der Aachener. Foto: AachenNews Archiv

„Gesunde Stadt – Gesunde Menschen“, so lautet das Motto, unter dem heute, Freitag, 17. September, von 16.30 bis 18 Uhr Ärzt*innen aus der Region und Expert*innen der Stadtverwaltung informieren.

Luftverschmutzung ist das größte umweltbedingte Risiko für unsere Gesundheit“, teilen die Veranstalter mit. Schlechte Luftqualität verschlimmere chronische Erkrankungen und beeinträchtige Kinder in ihrer Entwicklung.

Wie sieht eine Stadt aus, die den Menschen ein lebenswertes und gesundes Umfeld bietet? Wie können Stadtgrün, Verkehrskonzepte und Klimafolgenschutzkonzepte dazu beitragen? Es diskutieren Expert*innen für Gesundheit und Stadtentwicklung, wie Aachen gesünder werden kann – Publikumsfragen sind willkommen.

Die Veranstaltung findet statt im Reallabor auf dem Templergraben (quasi vor Hauptgebäude und Super C).

Moderation:

PD Dr. Andrea Kaifie-Pechmann, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Med. Fakultät der RWTH.

Beiträge:

„Klima und Hausarzt in der Praxis“
Dr. Jan Salzmann, Hausarzt und Notfallmediziner, zu Klima- und Gesundheitsschutz vor Ort

„Gesund unterwegs!?“
Lea Elsholz, Medizinstudentin und Health for Future Aktivistin, zu Gesundheit & Mobilität

„Mitmachen – Durchatmen – Ruhe finden – Cool bleiben“
Klaus Meiners, Abteilungsleiter Immissions- und Klimaschutz Stadtverwaltung Aachen, zu Umweltschutz und Lebensqualität

„Stadt neu denken – Chancen in und um Aachen“, Dr. Alexander Mauckner, Hausarzt, Gründer des Ökologischen Ärztebundes und Vereinsarzt von Alemannia Aachen, zu nachhaltigem und gesundem Stadtverkehr.

Veranstalter: Health For Future Aachen  und  Uni.Urban.Mobil.

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Das gesamte Angebot zur Europäischen Mobilitätswoche (EMW) am Templergraben und in Aachen kann unter folgenden Links abgerufen werden:

https://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/verkehr_strasse/clevermobil/mobilitaetswochen/mobilitaetswoche_2021/02_Templergraben.html

EMW Aachen: http://www.aachen.de/emw

Weitere Infos zum Reallabor Templergraben (s. Foto): www.templergraben.de

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September Special Light 2021

Noch bis Sonntag, 19. September, dreht sich das Riesenrad auf dem Katschhof. Im Hintergrund sieht man den Aachener Dom. Alle Fotos: Henning Brinkmann
Riesenrad mit Domsingschule (Grundschule), die zur Zeit Kaiser Karls von seinem wichtigsten Berater Alkuin gegründet wurde.
Vom RWTH-Hauptgebäude aus fotografiert. Links: das Rathaus mit seinen zwei Türmen, rechts sieht man den Dom mit der Pfalzkapelle. In der Ferne schaut man bis in die Eifel.
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Aufstand, aber hallo !!!

Was sich an Bürgerprotesten zuerst an der Lütticher Straße, dann an der Lintertstraße erhoben hat, hat jetzt – erwartungsgemäß – an der Vaalser Straße (Nähe Grenze) eine weitere Auflage erfahren: ein Aufstand der Anwohner*innen, und zwar kein kleiner. Aber hallo!

Was ist passiert? An der Grenze muss die Fahrbahndecke erneuert werden. Da dachten Grüne, SPD, Linke und Zukunft im Mobilitätsausschuss, es wäre eine gute Idee, einfach mit der Erneuerung der Fahrbahn gleich mal den Straßenraum neu aufzuteilen und den Radler*innen mehr Platz zuzuteilen, auf Kosten von über 30 Parkplätzen – und das ganz ohne zuvor mit den Anwohner*innen mal gesprochen bzw. die Öffentlichkeit informiert zu haben. Einfach so.

Sogar, wenn man persönlich meint, an der Grenze (zw. Keltenstraße und Grenze) werde eine für Radfahrer*innen lebensgefährliche Situation entschärft, so kann allein das Vorgehen der Politik einen wütend machen: Über die Köpfe der Betroffenen hinweg den Straßenraum neu aufzuteilen – wie bescheuert kann man sein zu denken, dass das 2021 noch möglich ist? Nachdem man wieder und wieder betont hat, man wolle die Leute „mitnehmen“, sie mitentscheiden lassen.

Rundum falsch geplant war es zudem, die zuständige Bezirksvertretung (Laurensberg, tagt erst am 22. 09.) einfach zu übergehen. Etwas im Mobilitätsausschuss zu entscheiden, wozu die zuständigen Bezirksvertretung noch nicht ihre Einwilligung gegeben hat, das ist nie ein guter Move. Wer jemals mit Lokalpolitik zu tun hatte, weiß, dass zuerst die Bezirksvertretung gefragt wird, und danach der Mobilitätsausschuss entscheiden darf. Nicht umgekehrt.

Allein – die Mehrheit setzte sich mal locker über die korrekte Reihenfolge hinweg (sowie auch über Einwände von Polizei, Aseag und Verwaltung), machte lustig Nägel mit Köpfen und prompt die Bürger zu Wutbürgern. Nur CDU und FDP stimmten im Ausschuss gegen die Mehrheit. Ratsvertreter*innen von CDU und FDP machen sich jetzt zu Sprechern der empörten Anwohner. Hier stellen Ratsvertreter der CDU den Fall – insoweit korrekt – aus ihrer Sicht dar.

Vertreter der CDU wollen sich morgen, 16. September, um 15 Uhr auf dem Parkplatz am ehemaligen Zollhäuschen mit den Bürgerinnen und Bürgern treffen.

Wo der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann, muss die Fahrbahn neu aufgeteilt werden. Das sollte jedoch nicht realisiert werden, ohne die Stimmen der betroffenen Anwohner*innen gehört und die Öffentlichkeit informiert zu haben.

Zum Weiterlesen: Die drei Varianten der Fahrbahn-Neugestaltung, die im Mobilitätsausschuss zur Diskussion und zur Abstimmung standen, werden hier dargestellt.

UPDATE: Wie es den Anwohnern beim Vor-Ort-Termin mit der CDU ergangen ist, lest ihr hier.

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Am Sonntag gibt es eine Kinder-Fahrraddemo und schon am Samstag einen Korso in Brand

Egal mit welchem Rad: Teilnehmen am 2. Kidical Mass können alle.

Radfahr-begeisterte Kinder und Eltern treffen sich am kommenden Sonntag, 19. September, am Westpark in Aachen. Denn am Sonntag findet in Aachen die 2. Kidical Mass statt, eine Kinder-Fahrrademo auch für die Kleinsten. Um 14.45 Uhr sollten alle am Westpark sein. Nach kurzer Begrüßung geht es um 15 Uhr los.

Die Route der Kidical Mass ist von der Länge und dem Tempo her auch für die Kleinsten geeignet. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Alle sind gebeten, die Corona-Schutzbestimmungen einzuhalten, auf ausreichende Abstände zu achten und ggf. einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Nach der Veranstaltung wird es keine Kundgebung geben.

Die Demo beginnt und endet am Westpark Ecke Lochnerstraße/ Gartenstraße und wird sich dort auch auflösen. Egal ob mit Laufrad oder Fahrrad, mit Anhänger, Lastenrad, Skateboard oder Inlineskates: Geschmückte Fahrzeuge und Verkleidungen sind gerne gesehen!

Kinder erobern an diesem Tag gemeinsam die Straßen der Stadt und bekommen ein Gefühl dafür, wie es ist, sich sicher und mit Freude ganz ohne (Kfz-)Elterntaxis zu bewegen.

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Die Fahrradstraßen im Stadtbezirk Brand in der Marktstraße und im Wolferskaul werden am Samstag, 18. September, offiziell eingeweiht/eröffnet. Sie sind wichtige Teilstücke der Rad-Vorrang-Route von Brand in die Innenstadt. Ihr seid alle herzlich zur Einweihung/Eröffnung einladen. 

Die Veranstaltung ist verbunden mit einem Fahrradkorso. Wer an diesem Korso teilnehmen möchte, komme ab 10.30 Uhr auf den Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99. Die Tour startet von dort um 11 Uhr und endet um 11.30 Uhr auf dem Brander Markt.

Dort werde Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns alle Beteiligten begrüßen, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

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Auf der Baustelle vom Neuen Kurhaus

Das wird einmal (vermutlich Ende 2024) das obere Ende eines großen Festsaals sein. Das Neue Kurhaus wird in weiten Teilen so wiederhergestellt, wie es vor dem 2. Weltkrieg ausgesehen hat. Die Umbauten, die in den 1970er Jahren erfolgten wurden entfernt.

Heute (12. 09.) hatten viele Aachener die Gelegenheit, sich einmal vom Fortgang der Arbeiten im Neuen Kurhaus an der Monheimsallee zu überzeugen. Mehrere, sehr sachkundige Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung informierten umfassend über schon erledige und geplante Arbeiten.

Das Neue Kurhaus war zuletzt ein Spielkasino mit Disco und Sterne-Restaurant. Es steht seit 2015 leer und soll einmal eine Stätte für Aufführungen und Feste aller Art werden. Auch die Verwaltung des Eurogress und eine Firma (als Mieter) werden hier wunderbare Räume finden. Derzeit wird das Gebäude restauriert. Kosten: 50 Millionen Euro.

Ein Bauwerk, dass heute noch Bewunderung abringt, schuf der Münchner Architekt und Bauunternehmer Karl Stöhr, von dem durch einen Zufall eine Art Bautagebuch erhalten ist. Das Neue Kurhaus hatte mehrere große Säle, eine wahrlich prachtvolle Ausstattung, große Fenster und lockte entsprechend seiner Funktion viele wohlhabende Gäste nach Aachen.
Zwei Innenhöfe hatte das Gebäude einmal, sie wurden in den 1970er Jahren beide überdacht. Die Glasdächer werden entfernt.
In die Wände eingearbeitete Bilder wurden bereits restauriert und dann abgedeckt, damit sie bei den kommenden Bauarbeiten nicht beschädigt werden. Im Keller des Bauwerks und auf dem Dachboden wird einmal modernste Technik (Belüftung, Heizung usw.) einziehen, die den alten Kasten zu einem prima Haus für Aufführungen aller Art machen werden.
Das Neue Kurhaus war einmal ein lichtdurchflutetes Haus und wird es wieder werden. Es wurde in den 1970er Jahren sehr dunkel, so dass die Spielsüchtigen nicht dem hellen Tageslicht ausgesetzt waren.

Wie das Gebäude kurz nach der Fertigstellung ausgesehen hat, sieht man hier.

Viel überflüssige Farbe und Lack müssen entfernt werden, bis die ursprüngliche Farbe wieder sichtbar wird.
Verdunkelte Fenster, weil in der Spielbank das Tageslicht draußen bleiben sollte. Die Verdunklung will heute kein Mensch mehr, sie wird rückgängig gemacht.
Info-Wände informieren über das, was das Neue Kurhaus einst war und was es einmal werden soll.

Zum Weiterlesen: Revitalisierung Neues Kurhaus.

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Wahlplakate und ihre Slogans. Heute: die AfD

Jede Kanzlerschaft ist – so sagt man – durch einen Begriff geprägt: Bei Willy Brandt hieß der Ostverträge, bei Helmut Kohl nennt man die Deutsche Einheit, bei Gerhard Schröder die Sozialreformen usw. Auf welchen Begriff Historiker*innen die Kanzlerschaft von Frau Merkel einmal bringen werden, weiß kein Mensch.

Aber es könnte der Ausdruck „Wir schaffen das!“ sein. Angela Merkel, von der sich vor über 16 Jahren viele (Männer) fragten „Kann die das? . . . “ hat für Frauen viel erreicht. Merkel bewies, Frauen schaffen das, sie können Kanzlerschaft und auch sonst deutlich mehr, als ihnen einst zugetraut wurde. „Kann die das?“ fragt zumindest heute kein Mann mehr, wenn eine Frau ein hohes Amt/eine Karriere anstrebt. 

Als die sogenannte Flüchtlingskrise über uns hereinbrach sagte Merkel: „Wir schaffen das“ und so geschah es auch. Flüchtlinge und Zuwanderung sind als Thema komplett raus aus dem jetzigen Wahlkampf. Nicht mal die AfD macht die Flüchtlinge in ihrer Wahlwerbung zum Thema. Gleichwohl kann man sagen, dass Merkel mit ihrer Politik in gewisser Weise zur Gründung der AfD beigetragen hat. 

Erst an diesem Wochenende sind in Aachen – soweit ersichtlich – Wahlkampfplakate der AfD im Straßenraum aufgetaucht. Sie sollen hier, wie die Plakate der anderen Parteien, eine kurze Betrachtung erfahren. Der Slogan der AfD lautet „Deutschland. Aber normal.

Die Ultrarechten haben hauptsächlich im Ostviertel plakatiert. Hier: Adalbertsteinweg.

Dass die Partei, die am alleräußersten rechten Rand des politischen Spektrums einzuordnen ist, ihre Fixierung auf Deutschland betont, ist für Nationalisten sozusagen üblich. Man denkt automatisch „Deutschland first“, denkt an den fürchterlichen US-Präsident Trump und sein penetrantes „Amerika first“. 

Doch nicht jedes Deutschland ist das, was die AfD in den Mittelpunkt stellen will. Es muss „Aber normal.“ sein. Und das ist ein sehr guter, anschlussfähiger Slogan. Wer wünscht sich nicht ein Deutschland ohne Pandemie und ohne Quarantäne, ohne Mundschutz überall und Impfdiskussionen? Endlich wieder normale Zeiten. Das Mittelmeer soll wieder normales Urlaubsziel sein und nicht mehr Massengrab für Menschen auf kleinen Schiffen. Das Wetter soll auch wieder normal sein – ohne Flutkatastrophe und ohne Dauer-Hitzewelle.

„Deutschland. Aber normal.“ Der Slogan spricht ganz sicher viele Menschen an. Normale Schrift (ohne zu gendern) wünschen sie sich. Normal war es, dass alte Männer mehr Macht und Einfluss hatten als Frauen und junge Männer, die heute Chefinnen und Chefs sind und die Alten mit ihrer Verzweiflung bei Facebook und in den Leserbriefspalten der Tageszeitung alleine lassen.

Das sogenannte neue Normal ist es sicher nicht, was die AfD meint. In Aachen kann Roger Lebien (Groß- und Außenhandelskaufmann) gewählt werden. Er hält Sicherheit und Sauberkeit in Aachen für wichtige Ziele in der Politik.


Vorherige Folgen: die CDU, die Grünen, die FDP, Die Linke, die SPD

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Die Radnacht wirbt für eine lebendige, sichere und nachhaltige Stadt 

Mobil zu sein, das ist für alle Menschen extrem wichtig. Manch eine/r verfügt gleichzeitig über Auto, Fahrrad, Mofa, Skateboard, fährt mit Bus und Bahn und ist auch einer Flugreise nicht abgeneigt.

Das wird eine muntere Tour: Die Gruppen ADFC, Radentscheid und Uni.Urban.Mobil laden ein zur Radnacht 2021 am Samstag, 18. September, um 20 Uhr ab Lindenplatz in Aachen.
Von Musik begleitet geht es mit dem Fahrrad durch Aachen. Ob mit geschmückten Fahrrädern oder selbst verkleidet – die Radnacht lebt von der Kreativität ihrer Teilnehmer*innen und wirbt dabei für eine lebendige, sichere und nachhaltige Stadt.

Initiator Steffen van Bergerem sagt: „Als Organisator*innen kümmern wir uns um den nötigen Bass auf der Straße. Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und sattelt mit uns zusammen auf.“ – Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten die bekannten Rahmenbedingungen der aktuellen Coronaschutzverordnung.

Die rund 18 km lange Route führt vom Lindenplatz über Jakobstraße und Grabenring Richtung Südstraße, vorbei am Hauptbahnhof, durch Burtscheid ins Frankenberger Viertel. Von dort geht es weiter zum Europaplatz, Hansemannplatz, am Kaiserplatz vorbei über die Lothringerstraße zum Grabenring, durchs Pontviertel und über die Junkerstraße zum Westpark. Über die Vaalser Straße und Jakobstraße führt die Route dann schließlich zurück zum Grabenring und zum Templergraben, wo die Tour endet.

Die Radnacht 2021 ist die Fortsetzung der Radnacht 2020 und 2019 sowie der BikeNight 2018. Mehr als 200 Teilnehmer*innen waren jeweils in den letzten Jahren dabei.

Foto: Radentscheid Aachen

Rückfragen unter post@radentscheid-aachen.de. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 16. bis 22. September 2021: https://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/verkehr_strasse/clevermobil/mobilitaetswochen/mobilitaetswoche_2021/

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„Alle verfügbaren Boote! Sie sollen kommen.“

Als heute vor 20 Jahren die Menschen aus Manhattan flohen, haben Schiffseigentümer eine halbe Million Menschen gerettet.

Im Deutschlandfunk Kultur kann man sich – passend zum heutigen Tag – eine sehr interessante Reportage anhören. Es geht um das, was an jenem 11. September 2001 geschah und was bisher beinah vergessen wurde. Titel: „Die vergessene Bootsrettung“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/9-11-in-new-york-die-vergessene-bootsrettung.979.de.html?dram:article_id=502670

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