Aachener Fall bei Aktenzeichen XY. Feuerwehr wieder beim „Twittergewitter“. Tunnel Hüttenstraße ist zu. Montag kein Müll

Die Fahndung nach einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Getränkemarkt am Roder Weg (in Richterich) vom 3. März 2020 wird heute, 10. Februar, um 20.15 Uhr im ZDF bei Aktenzeichen XY ausgestrahlt. Das teilt die Polizei mit.

Die Polizei fahndet auch weiterhin mit Lichtbildern (siehe Link) nach den Tatverdächtigen.  https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/aachen-schwerer-raub

Die beiden Tatverdächtigen können beschrieben werden: Männlich, etwa 20-25 Jahre, ca. 175-185cm groß, sie sprachen akzentfrei Deutsch. Die Ermittler hoffen auf Hinweise, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Hinweise nimmt die Kripo unter Tel.: 0241 / 9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241 / 9577-34210 entgegen. (fp)

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Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Aachener Feuerwehr am deutschlandweiten „Twittergewitter“. Aus Anlass des europaweiten Notruftags am Donnerstag, 11. Februar, lassen zahlreiche Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag teilhaben.

Von der Brandbekämpfung bis zum Rettungsdienst, von der Ausbildung der Brandmeisteranwärterinnen und Brandmeisteranwärter bis in die Leitstelle ist alles dabei. Dazu gibt es Tipps, wie man einen Notruf absetzt und womit man Rettungskräfte bei ihrem wichtigen Job unterstützen kann.

Unter den Hashtags #112live und #Aachen112 wird den ganzen Tag über berichtet. Das „Twittergewitter“ der Aachener Feuerwehr können alle unter https://twitter.com/PresseamtAachen verfolgen.

Die Feuerwehr Aachen präsentiert sich zudem seit kurzem zu den Themen Ausbildung und Karriere auf ihrem Instagram-Kanal www.instagram.com/karriere.feuerwehr.aachen Ziel ist, mit vielen Infos und multimedialen Einblicken Interesse am Berufsbild zu wecken und so neue Kolleg*innen zu gewinnen.

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Das Aachener Gemeindeforstamt empfiehlt allen Spaziergänger*innen, den Aachener Wald bei Sturm zu meiden, geeignetes Schuhwerk zu tragen und bei Bedarf einen Wanderstock mitzunehmen.

Es weist überdies darauf hin, dass es sich bei fast allen Waldwegen und Forststraßen im Aachener Wald juristisch um Privatwege handelt, die öffentlich genutzt werden können. Wer dort spazieren geht, tut das auf eigenes Risiko. Für Schäden zum Beispiel bei Unfällen durch herabfallende Äste oder bei Schnee- und Eisglätte kann der Waldeigentümer nicht haftbar gemacht werden.

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Nach einem Wasseraustritt am Wochenende muss der Tunnel Hüttenstraße bis auf Weiteres gesperrt werden. Die Fahrbahn wurde in diesem Bereich komplett unterspült.

Der Entstördienst des Aachener Stadtbetriebs hatte die Stelle in der Nacht gesichert. Nun werden die Ursachen untersucht und daraus resultierende, notwendige Maßnahmen eingeleitet, so teilt die Pressestelle der Stadt Aachen mit.

Fahrbahn unterspült: Der Entstördienst des Aachener Stadtbetriebs sicherte die Stelle und sperrte den Tunnel. Foto: Stadt Aachen

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Das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement gibt bekannt, dass der beliebte Aachener Frühjahrsputz wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr entfallen muss. „Der Termin wäre voraussichtlich Ende März gewesen, aber die Anmeldephase würde jetzt beginnen und die ersten Anmeldeversuche gehen aktuell bereits bei uns ein“, sagt Petra Mahr vom Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. 

Sie bedauert, dass der Frühjahrsputz ausfallen muss, betont aber, dass das der Verwaltung die Chance gebe, das Format insgesamt zu überarbeiten. Wer Anregungen oder Ideen hat, melde sich unter: ehrenamt@mail.aachen.de

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Bedingt durch Rosenmontag verschiebt sich die Abfallsammlung in der Stadt Aachen. Statt Montag, 15. Februar, werden die Abfallbehälter am Dienstag, 16. Februar, geleert.

Dadurch verschieben sich auch die weiteren Abholtermine der Woche um jeweils einen Tag nach hinten. Ab Montag, 22. Februar, erfolgt die Abfallsammlung im Stadtgebiet wieder zu den gewohnten Entsorgungstagen. Außerdem werden am Montag, 15. Februar, keine Grünschnittcontainer im Stadtgebiet aufgestellt.

Hope (Hoffnung), eine Skulptur von Robert Indiana.
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Karneval im Herzen. Nichts ist mehr normal.

In Forst gesehen. Und nicht nur in Forst. Diese Banner werden von den Oecher Stadtmusikanten verteilt und finden reißenden Absatz.

Übermorgen wäre Fettdonnerstag! Seufz. Wer hätte gedacht, dass uns der ganze Quatsch mal fehlen würde? Karneval ist ja ein Gemütszustand: Man erlebt einmal im Jahr, dass alles (das normale Leben) auch außer Rand und Band geraten kann, und dass danach im besten Fall alles wieder gut und vorbei ist. Eine gute Erfahrung.

Jetzt hoffen wir, dass sich übermorgen gar nichts abspielt, nirgendwo, damit die Quote der Infizierten weiter runtergeht. Damit alle vom Ausnahmezustand in das neue Normal eintreten können.

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Hier werden Überschriften aus Zeitungen und Zeitschriften zitiert, die einen zu anderen Zeiten doch sehr irritiert hätten. Zum Beispiel: „Polizei entdeckt Hotel voller Touristen“. Ja und? hätte man gefragt. Heute nicht, jede/r versteht, was damit gemeint ist.

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Printenform. Foto: Stadt Aachen

Um ein weiteres Stück Aachen geht es im Folgenden: Das Centre Charlemagne am Katschhof will in der Ausstellung „Nicht nur zur Weihnachtszeit . . . Aachen und die Printezeigen, dass die „Aachener Printe“ ein Ganzjahresgebäck ist und wie vielseitig anwendbar sie ist.

Auf der Suche nach alten und neuen Rezepten, in denen die Printe als Arznei und Zutat zur Anwendung kommt, bittet das Centre Charlemagne um die Zusendung von Rezepten jeglicher Art. Skurrile Eigenkreationen, Accessoires zur Printe, Werbematerialien wie Printen-Dosen und -Verpackungen, Werbebroschüren, Plakate und Annoncen aus verschiedenen Jahrzehnten, die Liebhaber*innen gesammelt haben, sind willkommen. 

Wer gerne etwas für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchte, kann sich bis zum 17. März im Sekretariat der Route Charlemagne bei Frau Spiric melden (montags bis donnerstags, 9-15 Uhr, Tel.: 0241 432-4956 oder per E-Mail: veselinka.spiric@mail.aachen.de).

Die Ausstellung „Nicht nur zur Weihnachtszeit … Aachen und die Printe“ soll dann vom 28. Mai bis 29. August stattfinden im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen, Katschhof 1.

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Nicht schlecht: Hunko (MdB) stellt sein Büro für Homeschooling zur Verfügung

Die Partei DIE LINKE und das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko möchten Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern helfen, mit den Hürden des Homeschooling zurecht zu kommen. Dazu können sowohl das Abgeordnetenbüro in der Südstraße 53-55, als auch das Zentrum in der Augustastraße 69 zum Drucken, Scannen und Kopieren genutzt werden.

Vanessa Heeß, Kreissprecherin und Andrej Hunko (MdB) teilen mit: „In unseren Büros sind die technischen Möglichkeiten verfügbar: Internet, Drucken, Scannen, Kopieren, Mailen. Die wollen wir unkompliziert und kostenfrei zur Verfügung stellen.“

Und weiter heißt es in der Mitteilung: „Natürlich organisieren wir unser Angebot Corona-gerecht und nach Möglichkeit kontaktlos. Deswegen ist eine Voranmeldung nötig.“

Auf den Webseiten www.dielinke-aachen.de und www.andrej-hunko.de finden sich alle Informationen. Einfach telefonisch oder per Mail anmelden und dann die Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Angebot steht ab sofort zur Verfügung.

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„Oecher Lab“ zieht in die alte Hauptpost

In den Räumen rechts befand sich mal eine Bäckerei-Filiale.

Außerordentlich attraktive Räume in der ehemaligen Hauptpost (Kapuzinergraben) stehen leer. Dort war bis vor Kurzem die Filiale einer Bäckerei ansässig. Demnächst soll in dem Lokal das „Oecher Lab“ einziehen.

„Oecher Lab“, so nennt sich Aachens smartes Co-Creation Center. Und was das wiederum ist, kann hier nachgelesen werden. Der Lehrstuhl Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH mischt mit, die Dialego AG und die Cowork AG.

Auf 287 Quadratmetern geht um technologiebasierte Veränderungen des urbanen Raumes. Jede/r ist dort willkommen, der/die Ideen hat, wie Aachen nach vorne gebracht werden kann und endlich zu der Stadt wird, die es gern sein möchte: attraktiv, mit hoher Aufenthaltsqualität und wenig Autoverkehr, mit viel Grün und mit in Wohnungen und Studios verwandelte Leerstände, divers und mit einer Innenstadt, in der sich Arbeitswelt und Wohnen gut verbinden.

Ein Reallabor soll entstehen für die Frage, wie Aachen eine Smart City werden kann??? 32 Monate soll das „Oecher Lab“ funktionieren. 2,22 Millionen Euro stehen zur Verfügung, die Hälfte des Geldes kommt aus Düsseldorf von der Landesregierung.

Das „Oecher Lab“ von innen. Noch leer, Was hier erfunden wird, darauf darf man gespannt sein.

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Streit im Schulausschuss und Stress wegen dem Öcher Schängche. Update: Stellungnahme zum Fall Uwe Brandt

Eine regelrecht feindselige Atmosphäre herrschte dieser Tage im Schulausschuss der Stadt Aachen. Sehr unschön. Man hatte sich extra mit Abstand in die große Club Lounge im Tivoli begeben, damit sich niemand ansteckt. 

Es finden zur Zeit nur die allerwichtigsten politischen Treffen statt. Es kann nämlich nicht alles ausfallen: Ein paar wenige Dinge müssen entschieden werden, sonst verpasst man Termine/Fristen oder Fördergelder gehen einem durch die Lappen oder sonst etwas Schreckliches passiert. 

Statt voran zu machen maulten nun SPD und CDU im Schulausschuss rum: Die Versammlung hätte gar nicht stattfinden dürfen, sie hätten Fragen, wollten aber diese nicht stellen um die Sitzung nicht in die Länge zu ziehen (was sie gleichwohl taten) und führten sich auf wie die beleidigt Leberwurst, weil die Mehrheit befand: Die Sitzung findet statt.  

Im Schulausschuss ging es dann um die Gesamtschule in Laurensberg. Die hat jedes Jahr zu wenig Neuanmeldungen (die Bezirksregierung erwägt die Schließung) und gleichzeitig müssen jedes Jahr über 100 Kinder in den übrigen Aachener Gesamtschulen abgewiesen werden, finden keinen Platz. Ein Paradox. 

Die Gesamtschule in Laurensberg (Heinrich-Heine-Gesamtschule) macht sich derzeit attraktiv. Sie will mit den erforderlichen 100 Kindern ins neue Schuljahr starten und in ein paar Jahren in die leerstehende, sanierte Schule am Kronenberg umziehen. Das Gebäude dort ist geeignet, zumindest wenn die Schule vierzügig bleibt, so wurde mitgeteilt. Es gab im Ausschuss 1. viele Informationen, 2. eine Abstimmung und für die Gesamtschule Laurensberg jetzt 3. Hoffnung auf einen Umzug in mehreren Jahren. 

Kämpfen seit Monaten für den Erhalt ihrer Schule: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und die Politiker*innen der Grünen in Aachen. Die Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG) befindet sich in Laurensberg an einem für eine Gesamtschule ungünstigen Ort. Foto: Archiv

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Nicht weniger sonderbar war die Sitzung der Bezirksvertretung, die mit einer glatten Erpressung begann. Eine Gruppe möchte der Stadt Aachen ein 45.000 Euro teures Denkmal (1,80 Meter hoch, Bronze) schenken, will es in der Hartmannstraße am Elisenbrunnen aufstellen und falls dieser Standort nicht genehmigt wird, „wird der Förderverein das Denkmal nicht schenken“. So setzte man den Politiker*innen die Pistole auf die Brust. 

Das Denkmal zeigt das Öcher Schängche, Polizist Noppeney und Marktfrau Tante Hazzor – 180 Zentimeter hoch. Die Darstellung ist – freundlich gesagt – sehr konservativ (wir berichteten). Also – ehrlich gesagt – ist sie geschmäcklerischer Kitsch, ziemlich einfältig, spießig, ja dumm und  langweilig. Den Politikern der CDU gefällt sie sehr, auch der FDP übrigens, aber diese Leute verstehen ja wirklich was von Kunst im öffentlichen Raum und wir liegen hier bei AachenNews bestimmt völlig falsch. 

Eine Politiker-Entscheidung gab es nicht. Angeboten wird ein Standort an der Barockfabrik, aber den wollen die Schängchen-Freunde nicht. Das Schängche hat im Mai Geburtstag, bis dahin sollte das Denkmal eigentlich stehen. Unwahrscheinlich, dass das noch klappt. Aber wenn auch, so ist es vielleicht passend, weil es jedem Touristen zeigt, wie sehr von vorgestern der Kunstgeschmack von Teilen der Aachener Politik doch ist. 

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Da wir schon mal bei der Kunst sind: ein paar Infos zum Suermondt-Ludwig-Museum in der Wilhelmstraße. Dort sollte im vorigen Jahre eine große Dürer-Ausstellung  eröffnet werden. Daraus wurde nichts (Corona), so plant man für dieses Jahr (18. Juli bis 24. Oktober) Wenn das mal gut geht . . . !?

Das Museum war 2 Jahre geschlossen. Es wurden für 2,5 Millionen Euro eine neue Klimaanlage, neue Technik und Beleuchtung installiert und Räume saniert. Jetzt ist es fertig und sieht traumhaft schön aus. Leider menschenleer. Mehr hier

Museumschef Peter van den Brink will dort seinen Posten im nächsten Jahr aus Altersgründen räumen. Es wird für das Suermondt-Ludwig-Museum ein neuer Museumsleiter gesucht. Auch das Ludwig Forum an der Jülicher Straße sucht eine/n neue/n Chef/in. Es wird nach dem viel bedauerten Weggang von Andreas Beitin seit zwei Jahren kommissarisch geleitet.

Zunächst wurde mit wenig Erfolg nach einem Nachfolger für den Museumschef gesucht. Kein Wunder, dass sich kaum jemand bewarb, wenn man die Umstände kennt, unter denen Andreas Beitin Aachen verlassen hat. Erst seit eine Personalagentur mit der Suche nach einem Nachfolger betraut wurde, scheint die Bewerberlage sich zu bessern.

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Unterdessen haben mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler und Mitarbeiter des Grenzlandtheaters (im Wortlaut, s. unten) sich massiv für Bühnenchef Uwe Brandt und seinen Verbleib am Theater eingesetzt.

Der Chef vom Grenzlandtheater ist in Schwierigkeiten, weil er mit einem Wagen des Theaters mehrfach in Urlaub gefahren ist (er hat das als Fehler eingestanden und die Kosten gezahlt). Eine FDP-Politikerin hatte offenbar nichts Besseres zu tun, als die Bezirksregierung in Köln zu informieren, und so ist jetzt das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft an dem Fall dran und die Weiterbeschäftigung von Uwe Brandt, (als künstlerischer Leiter seit 11 Jahren sehr erfolgreich) ist unsicher.

Der Vorwurf der Korruption steht im Raum. Das Grenzlandtheater ist eines der wenigen Theater in Deutschland, das so erfolgreich ist, dass es ohne Subventionen auskommt. Tja.

Hier weiterlesen. Und hier: weiterlesen.

Es hätte im Fall Uwe Brandt bestimmt gereicht, ihm eine deftige Abmahnung zu verpassen, dass er alle Kosten erstatten muss und dass er statt einer Vertragsverlängerung für 4 Jahre nur eine für 2 Jahre bekommen hätte.

Stellungnahme der Künstler*innen und der Mitarbeiter*innen:

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Üble Masche

Sachen gibt’s! Da bekommt man plötzlich einen Anruf und es wird einem mitgeteilt, dass Viren deinen Computer befallen haben oder das Gerät gehackt wurde. So ein Quatsch.

Nur, dass einige Leute in der StädteRegion sich bequatschen lassen, auf ein vermeintliches „Hilfsangebot“ eingehen und dann Daten und Kennworte rausgeben, was natürlich ein Fehler ist. Die Polizei informiert deshalb:

„In den letzten Tagen teilten angebliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens Bürgerinnen und Bürgern in der StädteRegion telefonisch mit, dass ihr PC, Laptop, Tablet oder Handy gehackt wurde. Die Anrufer gaben an, dass sie die Sicherheitslücke per Fernwartung schließen könnten.“

Mehrfach sei den Tätern der Zugriff auf die entsprechenden Geräte ermöglicht worden. In einigen Fällen sei es den Tätern gelungen, sensible Daten auszuspähen und anschließend Banküberweisungen zu tätigen. 

Die Polizei warnt: 

– Technischer Support erfolgt immer auf Anfrage eines Kunden, nicht umgekehrt.

– Grundsätzlich erfolgt der Kontakt per E-Mail

– Beenden Sie sofort das Gespräch und wenden Sie sich an die Polizei.

Mehr Infos bei der Verbraucherzentrale: hier

Die Polizei gibt mal wieder Tipps und warnt vor einer Falle.
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Bekommt Aachen einen Bürgerrat? – Mitglieder werden ausgelost

Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßt die „Initiative Bürgerrat für Aachen“ und sagte jüngst zu, diese nach Kräften zu unterstützen.

Die Idee, dass zufällig ausgewählte Aachener*innen die drängenden Themen unserer Stadt intensiv diskutieren und so die Zukunft aktiv mitgestalten, „bietet eine tolle Chance für einen frischen Blick und neue Ideen für die Entwicklung unserer Stadt“, teilt Sibylle Keupen mit.

In einem Bürgerrat werden kommunalpolitische Themen in einem – zu diesem Zweck einberufenen und durch Losverfahren ausgewählten – Gremium diskutiert und im Anschluss Empfehlungen in Form eines Bürgergutachtens ausgesprochen.

Die Einführung eines permanenten Bürgerdialogs in Form von Bürgerräten hat das Parlament der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens bereits seit Februar 2019 etabliert. In Deutschland haben erst wenige Kommunen dieses neue Partizipationsmodell erprobt. 

Die Initiatoren des Aachener Bürgerrates hatten sich unter dem Titel „Öcher machen Politik“ mit einem Schreiben an die Aachener Oberbürgermeisterin gewandt. Der Antrag wird in Abstimmung mit den Ratsfraktionen im Bürgerforum (fällt wegen Corona bisher immer aus) vorgestellt und dann weiter politisch beraten.

Werbung für den Bürgerrat: Fenster des Fraktionsbüros der Fraktion Zukunft.

Zum Weiterlesen (falls Bezahlschranke gefallen ist): https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/mehr-mitsprache-fuer-eine-lebendige-demokratie_aid-55793639

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100 Tage Oberbürgermeisterin – Sibylle Keupen lädt Bürger*innen zum Dialog ein

Am 9. Februar ist Sibylle Keupen 100 Tage im Amt der Oberbürgermeisterin (OB). Interviews mit der Presse sind zu diesem Anlass üblich. Die OB bezieht jetzt aber erstmals auch Bürger*innen in den Dialog mit ein.

„Mir ist klar, dass ich in Corona-Zeiten mit den Bürger*innen nicht den persönlichen Kontakt aufnehmen kann, den ich mir dringend wünsche“, so Keupen. Deshalb lädt sie erstmals zu einem Online-Austausch ein. Geplant ist eine Video-Konferenz, zu der sich Interessierte bis zum 11. Februar unter der Mailadresse 100tage_oberbuergermeisterin@mail.aachen.de anmelden können.

Benötigt werden der Name, eine Telefonnummer und das Thema, über das du mit der Oberbürgermeisterin sprechen möchtest. Zehn Bürger*innen werden ausgelost. Am 17. Februar können sie dann von 18 bis 19.30 Uhr per Zoomkonferenz direkt mit Sibylle Keupen ins Gespräch kommen. Damit auch weitere Bürger*innen die Gelegenheit haben, aktiv teilzunehmen, wird das Gespräch auf dem YouTube-Channel der Stadt Aachen live übertragen.

Fragen, Anmerkungen und Kommentare sind per Chat möglich. In den ersten 100 Tagen habe sie viel auf den Weg gebracht. Bürger*innendialog, Klimawandel, Mobilität und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung seien die großen Themen, sagt Keupen.

Trotz der langen, arbeitsreichen Tage genießt sie die neue Aufgabe. Sie sagt: „Ich habe viel auf der Agenda. Spannendes, Herausforderndes und auch Bewegendes. Besonders wichtig ist mir aber, nah an den Menschen dieser Stadt zu sein, ihre Sorgen und Nöte zu kennen.“ 

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Der Zoll ist jetzt am Eisenbahnweg zu Hause

Der Neubau am Eisenbahnweg beherbergt jetzt das Hauptzollamt Aachen.

Der Zoll (Bundesbehörde) ist ab sofort am Eisenbahnweg zu Hause: Das Hauptzollamt ist von Süsterfeld nach Rothe Erde umgezogen, genau in die Ecke von Aachen, wo der Zoll vor Jahrzehnten einmal ansässig war.

Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steuern jetzt jeden Morgen den Eisenbahnweg an (außer denen, die im Homeoffice arbeiten können). Viele von ihnen fahren offenbar durch den Freunder Weg, wo sie zusammen mit den orangenen großen und kleinen Wagen des Stadtbetriebs für eine Zunahme des Autoverkehrs sorgen. Etliche Anwohner sind genervt und möchten etwas unternehmen.

Kleinere Abteilungen des Zolls verbleiben andernorts, nur die Abteilung für Bußgelder und Strafsachen soll ebenfalls später noch nach Rothe Erde umziehen – sobald das nächste Gebäude am Eisenbahnweg fertiggestellt ist.

Ein weiteres Gebäude am Eisenbahnweg wird gerade fertiggestellt. Im Sommer zieht dort die nächste Abteilung des Zoll ein.

Das Hauptzollamt ist derzeit wegen der Pandemie für den Publikumsverkehr nicht zu erreichen. Es müssen vor einem Treffen Termine vereinbart werden.

Fahrzeuge des Zoll deuten auf die Anwesenheit dieser Bundesbehörde im Viertel hin. Im Hintergrund, rechts: Das große Parkhaus der Aachen Arkaden.

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Kein CHIO, keine Heiligtumsfahrt, kein Kultursommer?

Stattfinden wird, wie man hört, 2021 die Verleihung des Karlspreises an den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis. Vielleicht nicht am Himmelfahrtstag (13. Mai), vielleicht nicht als Großveranstaltung im Rathaus und auf dem Katschhof, vielleicht nicht analog sondern digital, also in einer neuen, kleineren Form.

Unterdessen hat die FDP (nur 3 Sitze im Rat der Stadt) Georg Helg als Mitglied in das Karlspreisdirektorium berufen. Dieses Gremium sucht jedes Jahr den neuen Karlspreisträger aus – bisher 61 Männer und 6 Frauen. Die Fraktion die Zukunft (4 Sitze im Rat der Stadt) hat – im Gegensatz zur FDP – bisher Schwierigkeiten, dass ihre Kandidatin Dina Bharucha in das Gremium aufgenommen wird.

Ob der CHIO 2021stattfindet, steht noch nicht fest, ist aber unwahrscheinlich.

2020 ist der CHIO, das internationale Weltklasse-Reitturnier bereits ausgefallen, die Karten konnten zurückgegeben werden. Was aber ist mit dem CHIO im Jahr 2021 ?? Vom 25. Juni bis 4. Juli soll das Turnier stattfinden, doch bleibt es dabei? Der ALRV wird sich in den nächsten Tagen äußern müssen.

Unterdessen sind die Heiligtumsfahrten in Aachen und Kornelimünster für dieses Jahr abgesagt worden. Derartige Ereignisse hatten in den vergangenen Jahren über 100.000 Menschen nach Aachen gelockt. Die Heiligtumsfahrten (finden eigentlich alle 7 Jahre statt) werden aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2023 (!) verschoben.

Alles über die Heiligtumsfahrt in Aachen. Hier weiterlesen.

Wie den Heiligtumsfahrten (https://heiligtumsfahrt-aachen.de) wird es wohl auch der Kultur im Sommer ergehen und vielen weiteren, kleineren Veranstaltungen: Weinfest, Bend, historischer Jahrmarkt, Flohmarkt, Domspringen, September Special und vielleicht muss sogar wieder der Weihnachtsmarkt ausfallen.

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