Bekommt Aachen tatsächlich ein Fahrrad-Parkhaus?

Blick in die Zollamtstraße in Aachen, wo sich der gigantische Baukomplex „Blue Gate“ mit Hotel, Büros, Wohnungen für Studierende und Läden befindet.

Sieht so aus, als bekäme Aachen tatsächlich eine Art Fahrrad-Parkhaus, passenderweise unmittelbar am Hauptbahnhof gelegen. In dem Blue-Gate-Konzept war von Anfang an – entsprechend der Forderung der Verwaltung – im Übergangsbereich zum Bahnhof ein sog. „Mobility Center“ mit Fahrradparkhaus und Servicestation vorgesehen. Es wurde mit dem Investor vereinbart, dass in diesem Fahrradparkhaus mindestens 400 Stellplätze und die Servicestation untergebracht werden.

Parallel befindet sich an der Lagerhausstraße das Verwaltungsgebäude (Foto: rechts). Hier kann man einer Verwaltungsvorlage Einzelheiten zu einem städtischen Fahrrad-Abstellbereich entnehmen.

Zwischen Bahnhof und Burtscheider Brücke befindet sich das sogenannte Blue Gate, ein gigantischer Baukomplex mit Hotel, Büros, Wohnungen und Läden.

Das Bauwerk reicht an den Bahnhof ran, von der Seite aus gesehen, mit Blick auf den Hauptbahnhof (ganz links).
Blick auf das „Blue Gate“, von der Burtscheider Brücke aus gesehen.

s. dazu auch den Leser-Kommentar

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Aachen: Die Stadtverwaltung versteigert wieder Fundsachen

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause versteigert die Stadt Aachen wieder Fundsachen. Die Teile wurden bei der Stadt Aachen abgegeben, aber bis zum Ablauf der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist vom Verlierer nicht wieder abgeholt. Sie konnten auch niemanden zugeordnet werden konnten.

Gefundene Fahrräder werden am 22. Juni ab 10 Uhr im Foyer des Verwaltungsgebäudes Lagerhausstraße 20, Aachen, versteigert. 

Am 30. Juni bietet die Stadt ab 10 Uhr im Raum 241 der Volkshochschule Aachen, Peterstraße 21, diverse Fundsache zum Ersteigern an. Interessiert Bürger*innen sind herzlich eingeladen.

Bei städtischen Veranstaltungen gilt die jeweils gültige Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Besucher*innen werden gebeten, sich vorab zu informieren. Im Sinne eines bestmöglichen Infektionsschutzes empfiehlt die Stadt weiterhin einen medizinischer Mund- und Nasenschutz in Innenräumen zu tragen.

Außerdem sind die Besucherplätze aus Infektionsschutzgründen beschränkt.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Nicht nur der CHIO ist in Aachen international. Wo die „Diversity“ gelebt wird.

Vielfalt satt. Wer Diversity mag, ist in der Mataréstraße richtig.

Da kommt die ganze bunte Truppe die Mataréstraße runter! Sieht nach einem Klassenausflug aus, vorneweg das (vermutlich) 4. Schuljahr, dahinter ein 1. Schuljahr. Alle haben sich morgens um 8.30 Uhr schon viel zu erzählen, das ganze Geplapper lockt Nachbarn an die Fenster. Die Kinder machen einen fröhlich Eindruck, der Schulausflug macht ihnen Spaß.

Aachen weiß gar nicht, was es mit dieser Montessori-Grundschule für eine wertvolle Einrichtung in seinen Mauern birgt. Es ist eine internationale Grundschule, wie sonst keine in Aachen. Genau so international, wie ich einmal eine Schule in New York gesehen habe. Kein Wunder, dass diese Montessori-Grundschule die höchsten Anmeldezahlen hat in ganz Aachen. Doch es fehlt an Platz.

Die Montessori-Grundschule Mataréstraße ist die Schule, wo die meisten Ganztagsplätze (OGS) fehlen. 29 sind es nach Berechnungen der Verwaltung im kommenden Schuljahr 2022/23, so viele wie in keiner anderen Schule in Aachen. Eltern im Viertel berichten, dass sie mit dem Wiedereinstieg in den Beruf warten müssen, weil es für ihr Kind keinen Betreuungsplatz gibt. Die Verwaltung hat übrigens reagiert, ein Mitarbeiter hat kürzlich die Schule besichtigt, hat irgendwelche – eigentlich nicht nutzbaren – Abstellräume gefunden. Daraufhin muss die Schule demnächst einfach deutlich mehr Kinder aufnehmen.

Seit mindestens sieben Jahren weiß man in der Stadtverwaltung, dass diese Grundschule aus allen Nähten platzt. Immer wieder neu wurde ein Anbau aufgeschoben, bis es kürzlich keine Ausreden mehr gab, und im Schulausschuss zumindest mal beschlossen wurde, dass ein Erweiterungsbau geplant wird. Ein Erweiterungsbau auf dem Schulhof, übrigens, der dadurch kleiner wird, aber egal: Hauptsache es gibt mehr Platz und eine Mensa für all die Kinder, die dort – nach dem Wunsch ihrer Eltern – unbedingt lernen sollen.

Schulpolitiker*innen ist klar: Die Kids haben durch die Pandemie viel versäumt. Sie haben Lücken, was den Schulstoff betrifft, sie haben Lücken, was die sportlichen Leistungen betrifft und auch im Umgang mit kleinen und großen Menschen (Sozialverhalten) kennen sie sich weniger gut aus als frühere Schülergenerationen. Dreimal Mangel! Es gibt viel aufzuholen.

Die Mensa der Schule. Dort – im Keller – essen Kinder zu Mittag. Mit Gittern vor den Kellerfenstern. Wenn man andernorts Kommunalpolitiker*innen davon berichtet, und davon, wie lange dieser Zustand schon anhält, sind diese entsetzt. In Aachen nimmt man die Sache gelassen. Tja. Foto: AachenNews Archiv

„Anhaltend dramatisch“ nannte die örtliche Presse zuletzt Ende April 2022 die Situation. Das ist nicht übertrieben.

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Aachener überweist fünfstelligen Betrag an gemeine Betrüger

Weil er betrügerischen Menschen auf den Leim ging, hat ein Mann einen hohen Geldbetrag verloren. Die Masche funktioniert über WhatsApp.

Am Montag (13. Juni) ist ein Betrugsfall bei der Aachener Polizei angezeigt worden, wie es ihn derzeit reichlich gibt. Ein 80-jähriger Aachener erhielt eine Nachricht von seiner angeblichen Tochter. Sie schrieb ihm in einer WhatsApp-Nachricht, dass sie ein neues Handy habe.

Angeblich könne sie nun kein Geld mehr selbst überweisen und forderte den alten Herrn dazu auf, mehrere Überweisungen zu tätigen. Daraufhin überwies der Senior tatsächlich mehrfach Geld auf fremde Konten. Doch die Betrügerin gab an, dass das Geld nicht angekommen sei und das Ganze wiederholt werden müsse.

Insgesamt überwies der Rentner eine fünfstellige Geldsumme. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betrugs zum Nachteil älterer Menschen. Aufklärung zum Thema Betrugsmaschen findet ihr hier: https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/228-BR-Im-Alter-sicher-leben.pdf

Es ist kein Fehler, wenn man mit alten Leuten über diese Betrugsmaschen spricht. Sie fallen – entsprechend dem früher Erlebten und Gelernten – total leicht auf Kriminelle herein. Sie sind es gewöhnt, dass man, wenn Not herrscht, umstandslos helfen muss. Das ist eine schöne charakterliche Eigenschaft, und viele junge Familien würden in Aachen nicht klarkommen, wenn Opa oder Oma ihnen nicht finanziell unter die Arme greifen würde.

Umso gemeiner ist es, gerade diese große Hilfbereitschaft, auf die viele in dieser Gesellschaft angewiesen sind, auszunutzen.

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Freitag feiert ganz Aachen die Nachhaltigkeit

Unter dem Motto „Wir in Aachen – Gemeinsam auf dem Weg“ findet in diesem Jahr der 1.  Aachener Aktionstag Nachhaltigkeit statt. Am Freitag, 17. Juni, von 12 bis 18 Uhr, lädt ein vielfältiges Programm rund um den Elisenbrunnen und entlang der Hartmannstraße zum Austausch und zum Mitmachen ein.

Aachener Vereine, Institutionen und Gruppen, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit engagieren, stellen an etwa 60 Aktions- und Informationsständen ihre Projekte vor: Gärtnern ohne Garten, Insektenhotels basteln oder einen Wurmkomposter für Zuhause, die Ideen und Wünsche einer nachhaltigen Stadt auf bunten Visionswimpeln teilen, am exploregio-Mobil experimentieren und staunen, beim Glücksrad gewinnen, kreative Rezepte für regionale Produkte entdecken, mit Klimaaktivisten diskutieren und mehr

Daneben findet ein Bühnenprogramm in der Rotunde statt, mit Talk-Runden, Bühnenstücken, Musik und Interviews. Außerdem ist ein Rahmenprogramm quer durch die Aachener Innenstadt entstanden. Man kann im Weltladen (Jakobstraße) an einer exotischen Schokoladen-Verköstigung teilnehmen, bei exklusiven Stadtführungen etwas über Aachens unterirdische Bäche oder das Leben von Stadtbäumen erfahren oder Entschleunigung und Achtsamkeit durch geführte Meditation erleben.

Über 140 Engagierte aus Initiativen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Unternehmen und der Stadtverwaltung haben sich seit Januar am Planungsprozess beteiligt und diesen Aktionstag erstmalig und als Gemeinschaftsprojekt auf die Beine gestellt. Weitere Infos gibt es hier: www.we-at-aachen.de/aktionstag  

Da gerade von Nachhaltigkeit die Rede ist, wird unten noch auf die Termine des Wertstoffmobils hingewiesen.

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Neue Termine des Wertstoffmobils 

Dieses Wägelchen nimmt eure kaputten Elektrogeräte mit. Und nicht nur die.

Das Wertstoffmobil des Stadtbetriebs ist wieder unterwegs. Im Juni hält es auf den Wochenmärkten zu den üblichen Öffnungszeiten. Dort können Bürger*innen zum Beispiel Elektrokleingeräte, Alttextilien, Kunststoff- und Metallabfälle oder Batterien abgeben. Alles in kleineren und haushaltsüblichen Mengen. So sollen kleine Fahrten zum Recyclinghof und eine nicht sachgerechte Entsorgung vermieden werden.

Da der Wochenmarkt in der Innenstadt dienstags jetzt immer am Elisenbrunnen stattfindet, wird das Wertstoffmobil ebenfalls künftig dort halten. Alle Infos zu Abgabe, Zeiten und Standorten findet ihr unter www.aachen.de/wertstoffmobil

Die Termine im Juni auf den Wochenmärkten:

Elisenbrunnen, Friedrich-Wilhelm-Platz, 14. Juni

Kronenberg, Johannes-Ernst-Platz, 15. Juni

Kornelimünster, Korneliusmarkt, 17. Juni

Burtscheid, Kapellenstraße, 24. Juni

Die Annahmezeiten am Wertstoffmobil entsprechen den jeweiligen Marktöffnungszeiten.

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Samstag ist wieder Tag der Architektur

An der Hohenstaufenallee steht dieses imposante, neue Gebäude der Aachener Fachhochschule.

Aachen ist mit 2 (von 139 in ganz NRW) Objekten am Tag der Architektur beteiligt. Eines steht in Kornelimünster, Münsterstraße 44. Das zweite, hier abgebildete Gebäude befindet sich in der Hohenstaufenallee/Ecke Mariabrunnstraße und ist das neue „Kompetenzzentrum für Mobilität“ der Fachhochschule Aachen.

Am Samstag, 18. Juni, ist das Gebäude anlässlich des Tag der Architektur (Motto: Architektur baut Zukunft) von 12 bis 16 Uhr geöffnet und kann umfassend besichtigt werden. Hier kann man sich auf der Seite der Architektenkammer schlau machen.

Mehr über das Gebäude in Kornelimünster erfährt man hier , und das Gebäude der Fachhochschule wird hier dargestellt. Am Tag der Architektur können jedes Jahr neue und besonders gut gelungene Wohnhäuser und andere Bauwerke besichtigt werden. Es ist schon eine besondere Auszeichnung, an diesem Tag dabei zu sein. Bauherr des Kompetenzzentrums ist übrigens der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB, z. Hd. Christoph Allemand). Als Entwurfsverfasser wird Markus Dochantschi genannt.

Das Kompetenzzentrum besteht aus zwei Hauptgebäudeteilen: Einem in die Gegend integrierten Sockel und einem darüberliegenden, schwebenden Kubus. Der Kubus basiert auf dem Nachdenken über sozio-kulturelle räumliche Strategien. Er ist von innen außergewöhnlich und sehenswert, wer dort arbeiten darf, kann sich freuen. Es gibt ein offenes Treppenhaus innerhalb des Atriums. Das Atrium erlaubt Blickverbindungen zwischen den Fachbereichen und provoziert den Austausch zwischen Studierenden und Professoren.

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31 Grundschulen bekommen 474 Luftfilteranlagen. Landesregierung setzt äußerst knappe Frist. 

Die von der Stadtverwaltung haben es auch nicht immer leicht. Derzeit müssen möglichst zügig – für den Fall, dass die Pandemie zurückkommt – Luftfilteranlagen für Schulklassen angeschafft werden. Und das auf einem Markt, auf dem es Luftfilteranlagen nicht gerade in Hülle und Fülle zu kaufen gibt und auf dem es auch nicht besonders viele Firmen gibt, die diese Teile fachgerecht und schnell einbauen können.

„Die Stadt Aachen arbeitet mit Hochdruck daran, 31 Grundschulen mit 474 stationären Luftfilteranlagen auszustatten“, erfuhren die zuständigen Politiker*innen dieser Tage. Infos hier. Ende April hat die Verwaltung die Bewilligung des Fördermittelgebers erhalten. Insgesamt rechnet das städtische Gebäudemanagement mit Kosten in Höhe von 11,43 Millionen Euro, den Hauptteil bezahlt die Landesregierung, der 20-prozentige Eigenanteil davon beträgt 2,29 Millionen Euro.

Der sogenannte Fördermittelgeber (das ist die Landesregierung in Düsseldorf) hatte festgesetzt, dass das Geld nur nach Aachen überwiesen wird, wenn der Einbau der Lüftungsanlagen bis zum 29. April 2023 abgeschlossen ist. Und das wird alles verdammt knapp. Warum nicht – wie sonst auch – ein halbes Jahr zusätzlich Zeit gegeben wird, ist ein Rätsel.

Die Verwaltung hatte Ende 2021, unter großem Aufwand und Zeitdruck, die Details an sämtlichen Grundschulen geprüft, die Kosten berechnet, um die Anträge auf die Fördermittel, für jede Schule separat, fristgerecht im Dezember 2021 einzureichen. Die Leute vom städtischen Gebäudemanagement und vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule hatten sich sehr engagiert in der Angelegenheit.

Die Aufträge für die Lüftungsanlagen und deren Einbau werden aktuell noch bis Ende Juni in mehreren Phasen ausgeschrieben. Die strikte Fristsetzung ohne Möglichkeit auf eine Verlängerung war der Aachener Verwaltung neu und kam unerwartet. Sie bedeutet zusätzliche logistische Herausforderungen – zumal die Marktlage angespannt ist.

Derzeit betragen die Lieferzeiten für stationäre Lüftungsanlagen vier bis fünf Monate. Die Verwaltung geht daher davon aus, dass mit dem Einbau der Anlagen frühestens ab November 2022 begonnen werden kann. Dann könnte die schreckliche Pandemie mit einer neues Virus-Variante schon wieder zuschlagen.

Zum Weiterlesen s. die örtliche Lokalzeitung: hier klicken

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Die Arkaden: Erst Einkaufszentrum, dann Impfzentrum, bald auch noch Ausländeramt

In den Aachen-Arkaden am Bahnhof Rothe Erde gibt es viele leere Ladenlokale, viel Platz für neue Büros.

Kaum sind die Impfärzte mit ihren Spritzen ausgezogen, da findet sich schon eine neue Verwendung für die Räume in den Aachen-Arkaden. Dort zieht das Ausländeramt der StädteRegion ein.

Das Ausländeramt der StädteRegion in der Hackländerstraße am Hauptbahnhof – das war noch nie eine gute Adresse. Das Amt ist/war unterbesetzt, es gab lange Schlangen, schleppende Bearbeitung. Die Menschen wirkten überlastet, ungeduldig, unfreundlich. Man musste endlos warten, bevor man mitsamt dem Ausländer, dem man helfen wollte, dran war. Das soll jetzt anders werden.

Das Ausländeramt ist eine Anlaufstelle für rund 2000 Menschen aus Krisenregionen. Es ist derzeit besonders wichtig für Menschen aus der Ukraine, die sich dort registrieren lassen müssen. Die Aachen-Arkaden sind ein ehemaliges Einkaufszentrum, in dem jetzt etwa 50 Läden leer stehen und nur noch ein Netto einsam seine Kunden*innen versorgt und Mitarbeiter*innen beschäftigt. Das Bauwerk ist gut geeignet als Anlaufstelle für Massen von Menschen, man kann dort im Parkhaus gut parken.

Das Gebäude hat sich schon in der Hochphase der Pandemie bewährt (wie mehrfach berichtet). Dass es überhaupt gebaut werden durfte, war ganz klar ein schwerer städtebaulicher Fehler. Es ist erst 11 Jahre alt und als Einkaufszentrum tatsächlich völlig überflüssig. Niemand will dort irgendwelche Sachen verkaufen (außer Netto).

Wer hier wartet, muss das nicht draußen im Regen tun. Bestimmt werden wieder Stühle aufgestellt. Die Geflüchteten aus der Ukraine müssen übrigens nicht, wie die anderen Geflüchteten, die Abschiebung fürchten. Es sollen etwas über 5000 Menschen sein, dabei fast 1800 Kinder. Tatsache ist, dass einige Hundert schon wieder zurück in die Ukraine gefahren sind, sogar Menschen aus Kiew.

s. auch Aachen hilft.

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Aachen: Bewohnerparkzonen vom Europaplatz bis zum Bahnhof Rothe Erde

Die Stadt informiert Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Bewohnerparkzonen „Ost 1“ und „Ost 3“ und die Erweiterung der bestehenden Zone „V“ (in der Zeit von Montag, 13. Juni, bis 3. Juli). 

Bewohnerparken bedeutet, dass die Anwohner*innen – gegen eine Gebühr von 30 Euro pro Jahr (wird bald erhöht) – bessere Chancen haben, in „ihrer“ Straße einen Parkplatz zu finden. Es können dort aber auch Leute parken, die nicht in der Straße wohnen. Jedoch nicht kostenlos. Die Besucher müssen Parkgebühren zahlen. Dafür werden Automaten aufgestellt.

Die folgenden Straßen sollen zur Zone „Ost 1“ gehören: Adalbertsteinweg (östliche Seite zwischen Josefskirche und Bahnhof Rothe Erde), Alsenstraße, Düppelstraße, Eifelstraße (zwischen Stolberger Straße und Adalbertsteinweg), Elsassplatz, Elsassstraße, Hohenzollernplatz, Holsteinstraße, Leipziger Straße, Lützowstraße, Reichsweg (zwischen Adalbertsteinweg und Düppelstraße), Rudolf-Schwarz-Weg, Schleswigstraße, St.-Josefs-Platz, Sedanstraße, Steubenstraße, Stolberger Straße (zwischen Josefskirche und Elsassstraße im Abschnitt Eifel- und Lützowstraße (südliche Straßenseite)) und Weißenburger Straße.

Eine typische Aachener Wohnstraße: Die Joseph-von-Görres-Straße, rechts und links und von oben bis unten vollgestellt mit Autos. Autos, die maximal eine Stunde am Tag fahren und ansonsten immer nur rumstehen. Als könnte man mit dem öffentlichen Raum nichts besseres machen. Foto: AachenNews Archiv

Zur Zone „Ost 3“ werden folgende Straßen zugeordnet: Bischofstraße, Eifelstraße (zwischen Gneisenaustraße und Stolberger Straße), Gneisenaustraße, Joseph-von-Görres-Straße (zwischen Europaplatz und Stolberger Straße), Peliserkerstraße (zwischen Stolberger Straße und Hugo-Junkers-Schule) und Stolberger Straße (nördliche Seite zwischen Peliserker-und Eifelstraße).

Zudem soll die Zone „V“ um die Häuser Adalbertsteinweg 123-123d erweitert werden.

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Die Fachverwaltung bietet zwei Informationsformate an. Die vertonte Präsentation zur Planung ist auf der Internetseite der Stadt Aachen ab Montag, 13. Juni, über folgenden Link abrufbar: www.aachen.de/bewohnerparken

Zudem werden die Pläne im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, bis zum 3. Juli ausgelegt. Interessierte können sich die Planung dort von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr anschauen. 

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Anregungen, Fragen und Hinweise zur Planung der Parkzonen bitte bis zum 10. Juli auf zwei Wegen der Verwaltung zukommen lassen: handschriftlich über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail über die folgende Adresse: buergerinfo-bewohnerparken@mail.aachen.de

Alle Eingaben werden dokumentiert, im weiteren Abwägungsprozess berücksichtigt und den politischen Gremien vorgelegt.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Kinder freuen sich auf die Ferienspiele

Aachen macht Kindern und Jugendlichen in diesem Sommer wieder ein Angebot und lädt zu den Ferienspielen 2022 ein. Der Andrang ist groß, wie jetzt von der Stadtverwaltung zu erfahren war.

Wer seine Kinder in den Schulferien sinnvoll beschäftigt wissen will, sollte einen Blick in die Ferienspielzeitung werfen und die Kids schnell anmelden. Die Zeitung liegt jetzt in allen städtischen Verwaltungsgebäuden aus. Außerdem haben auch Schulen diese Zeitung erhalten.

Das Angebot der Stadt und der verschiedenen Träger ist wirklich riesig. Mit dabei ist auch wieder der Archimedische Sandkasten mit 150 Tonnen Sand auf 320 Quadratmetern auf dem Katschhof (zwischen Dom und Rathaus). In drei Wochen geht es los – ab Mittwoch, 29. Juni, kann gebuddelt werden. (Letzter Schultag ist Freitag, 24. Juni.)

Alle Veranstaltungen hier aufzuzählen, das ist gar nicht möglich. Die Ferienspielzeitung ist immerhin 40 Seiten stark. Das komplette Programm kann auch auf der Seite der Ferienspiele im Netz www.aachen.de/ferienspiele abgerufen werden. Manche Angebote sind online buchbar. Einige Veranstaltungen sind schon ausgebucht.

Kinder können als Ferienreporter beim Radio aktiv werden. Sie können auf Erkundungstour entlang der Bäche und Quellen von Aachen gehen, Windräder bauen am großen Sandkasten auf dem Katschhof oder den Umgang mit Pferden auf dem Reiterhof lernen. Ganz gleich, ob Kultur, Sport oder Spiel, es ist für alle etwas dabei.

Menschen von 6 bis 16 können mitmachen, vieles ist kostenlos. „Durch das Bildungs- und Teilhabepaket ist eine Kostenübernahme möglich“, verspricht die Verwaltung. Alle Voraussetzungen dafür seien im Ferienspielportal abrufbar. Und: Es gibt natürlich auch eine große Auswahl an integrativen Angeboten. Die sind entsprechend gekennzeichnet.

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